Filmklassiker als Nachbau
„Eleanor“ muss kein Wunschtraum bleiben

Als Fastback ist der Ford Mustand besonders schick, als GT500 ist er zudem besonders selten und teuer. Doch der auch aus Filmen berühmte Klassiker kann dank Classic Recreation zeitgemäß wiederaufleben.
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ViersenNicht nur in „Bullit“ mit Steve McQueen war ein Ford Mustang für Autofans der heimliche Star eines Kinofilms. Auch in „Nur noch 60 Sekunden“ mit Nicolas Cage aus dem Jahr 2000 hatte er einen großen Auftritt. Den grauen Boliden können sich betuchte Auto- und Filmnarren nun in Deutschland nachbauen lassen.

Die Firma GT 500 Eleanor stellt den gleichnamigen Wagen in rund elfmonatiger Handarbeit auf die Räder. Die Neuaufbauten aus Viersen basieren – wie die zwölf damals für den Film gefertigten Wagen – auf einem originalen Ford Mustang von 1967 oder 1968.

Die Autos wurden aufgrund optischer Retuschen und aus rechtlichen Gründen im Kinostreifen in „Eleanor“ umgetauft.

Der GT 500 Eleanor wird von einem neu aufgebauten Aluminium-V8 mit sieben Litern Hubraum und moderner Einspritzanlage angetrieben. Das Aggregat leistet je nach Kundenwunsch zwischen 405 kW / 550 PS in der Basisversion bis hin zu 552 kW / 750 PS mit Kompressoraufladung, die wahlweise über ein Schalt- oder Automatikgetriebe an die 17-Zoll-Räder mit High-Performance-Bereifung weitergereicht werden.

Ein Gewindesportfahrwerk, einstellbar in Zug- und Druckstufe, und Stabilisatoren vorne wie hinten optimieren das Fahrverhalten des neu interpretierten Klassikers.

Auf der Höhe der Zeit präsentieren sich auch elektronische Helfer wie Servolenkung, servounterstützte Scheibenbremsen, Klimaanlage, höhenverstellbares Lenkrad, ein Soundsystem und ein Überrollkäfig.

150 000 bis 200 000 Euro kostet ein GT 500 Eleanor. Jedes Fahrzeug erhält laut Hersteller bei Auslieferung eine deutsche H-Zulassung.

ampnet 
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