FlexRay macht Autoelektronik sicherer Techniker vernetzen das Auto neu

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Mit der Verknüpfung steigen aber auch die Anforderungen an eine schnelle und zuverlässige Datenübertragung. In künftigen Drive-by-Wire Fahrzeugen, bei denen sogar Lenkung, Bremsen und Fahrwerk elektronisch geregelt sind, müssen noch größere Datenmengen zuverlässig und in Echtzeit übertragen werden. „Um diese Komplexität zu beherrschen, muss die Vernetzung im Auto völlig neu gestaltet werden“, sagt TTAutomotive-Chef Poledna.

Das österreichische Unternehmen arbeitet als Entwicklungspartner der Automobilindustrie und arbeitet daran, FlexRay-basierte Bussysteme in die Serie zu bringen. Darüber hinaus ist das Unternehmen Mitglied im FlexRay-Konsortium, das vor sechs Jahren von BMW, Daimler-Chrysler, Motorola und Philips gegründet wurde. Als weitere Partner traten u. a. General Motors, Volkswagen, Fiat, Ford, Toyota, Nissan, Renault, PSA, Bosch, Continental und Delphi bei.

Das Konsortium entwickelt FlexRay zu einem offenen Standard und plant die weltweite Einführung in der Automobilindustrie. Erste Serieneinführungen stehen bevor: Ohne konkrete Modelle nennen zu wollen, planen deutsche Premiumhersteller den Serieneinsatz von FlexRay in den nächsten ein bis drei Jahren.

Die erste Feuertaufe hat das zeitgesteuerte Datenbussystem bereits bestanden – in einem Roboter-Auto Anfang Oktober in der Mojava-Wüste. Bei einem von der US-amerikanischen Regierung finanziertem Wettbewerb fuhren unbemannte Roboter-Fahrzeuge auf einer 230 Kilometer langen Rennpiste um den Sieg. Von den ursprünglich 195 Bewerbern erreichten nur fünf Fahrzeuge das Ziel – zwei davon hatten ein zeitgesteuertes Datenbussystem an Bord.

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