Focus Electric
Ford verweigert sich dem Reichweiten-Rennen

Reichweite gilt als eine der entscheidenden Herausforderungen, um die Akzeptanz von Elektroautos bei Läufern zu steigern. Ford findet offenbar etwas anderes wichtiger.
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Ford spart bei der Neuauflage des Focus Electric Drive an der Reichweite. Die für Ende 2016 erwartete zweite Generation des kompakten E-Autos soll pro Akkuladung rund 160 Kilometer schaffen – lediglich 38 Kilometer mehr als bislang. Das kündigte der Leiter des Ford-Elektrifizierungsprogramms, Kevin Layden, gegenüber „Automotive News“ an.

Der US-Hersteller verweigert sich so dem Reichweiten-Rennen der Konkurrenz – kürzlich hatte beispielsweise Chevrolet für seinen elektrischen Crossover Bolt eine Reichweite von rund 320 Kilometern angekündigt.

Zum Ausgleich der vergleichsweise geringen Reichweite verspricht Ford geringe Preise. Das aktuelle Modell kostet in den USA 29.000 Dollar (rund 26.000 Euro), in Deutschland werden 34.900 Euro fällig. Ein Bestseller ist das Auto bislang in keinem der beiden Märkte.

In den USA gab es in den ersten drei Monaten 2016 gerade einmal 257 Neuzulassungen, in Deutschland keine einzige (Januar und Februar). Allgemein wird das Modell zumindest hierzulande relativ stiefmütterlich behandelt, neben dem hohen Preis dürfte auch die fehlende Werbung für den geringen Kundenzuspruch sorgen.

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