Frischer Wind aus Wolfsburg
VW bringt den Scirocco zurück

Der VW Scirocco ist zurück. 34 Jahre nach der Premiere des Sportcoupés und 15 Jahre nach dem Produktionsende der Baureihe stellt Volkswagen auf dem Genfer Automobilsalon nun die neue Generation der Sportwagen-Ikone vor.

dpa/tmn GENF. Der VW Scirocco ist zurück. 34 Jahre nach der Premiere des Sportcoupés und 15 Jahre nach dem Produktionsende der Baureihe stellt Volkswagen auf dem Genfer Automobilsalon nun die neue Generation der Sportwagen-Ikone vor.

In Deutschland soll der Viersitzer bereits im August auf den Markt kommen - zum Einstiegspreis von 21 750 Euro.

Die jetzt in Genf vorgestellte Serienfassung des „Scirocco der Neuzeit“ greift nahezu unverändert die Designmerkmale der Studie Iroc aus dem Jahr 2006 auf. So besitzt der Zweitürer ein langgezogenes Kombi-Coupé-Dach, markante C-Säulen, die auf den ersten Scirocco von von 1974 verweisen sollen, sowie eine Heckpartie mit breiten „Schultern“.

Im Gegensatz zur Studie, die einen auffälligen Chrom-Kühlergrill besaß, erhielt die Serienversion jedoch eine nach VW-Angaben „stilvollere und zeitlosere“ Lösung: Hier gibt es nun einen zweigeteilten Lufteinlass, der aus einem schmalen schwarzen Streifen zwischen den Doppelscheinwerfern und einem davon abgesetzten unteren Grill mit ebenfalls schwarzer Wabenstruktur besteht.

Als Antrieb des 4,26 Meter langen, 1,81 Meter breiten und nur 1,40 Meter hohen Scirocco stehen vier aufgeladene TSI- und TDI- Aggregate zur Wahl. Die drei TSI-Benzindirekteinspritzer leisten zwischen 90 kW/122 PS und 147 kW/200 PS, der TDI-Common-Rail-Diesel kommt auf 103 kW/140 PS. Die Verbräuche bewegen sich den Angaben zufolge zwischen 5,4 Litern Diesel und 7,7 Liter Super auf 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 142 bis 183 Gramm pro Kilometer, g/km). Das Topmodell mit dem stärksten TSI-Vierzylinder-Motor beschleunigt in 7,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 235 Stundenkilometern (km/h) erreicht.

Bei dieser Motorenauswahl wird es nach Angaben eines VW-Sprechers jedoch langfristig nicht bleiben. Sowohl bei den Dieseln, als auch bei den Benzinern sei durchaus noch Luft nach oben, sagte er etwa mit Verweis auf den 125 kW/170 PS starken TDI im Konzernprogramm. Und auch ein besonders leistungsstarkes „R“-Modell könne man zu einem späteren Zeitpunkt noch nachlegen.

Zur Technikausstattung gehören ein Direktschalt-Getriebe (DSG) mit sieben Gängen und eine adaptive Regelung für das Sportfahrwerk. Außerdem gibt es ein transparentes Panorama-Aufstelldach. Serienmäßig sind laut VW immer unter anderem der Schleuderschutz ESP, ein Bremsassistent, 17-Zoll-Leichtmetallräder, Sportsitze, geteilt umklappbare Rücksitzlehnen und elektrische Fensterheber an Bord.

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