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Führerschein nicht immer weg

Wenn ein Autofahrer alkoholisiert über eine rote Ampel fährt, ist er den Führerschein nicht unbedingt los. Das geht aus einem Urteil des Landgerichtes Berlin hervor, auf das der Deutsche Anwaltverein in Berlin hinweist (Az.: 536 Qs 166/05).

dpa/gms BERLIN. Wenn ein Autofahrer alkoholisiert über eine rote Ampel fährt, ist er den Führerschein nicht unbedingt los. Das geht aus einem Urteil des Landgerichtes Berlin hervor, auf das der Deutsche Anwaltverein in Berlin hinweist (Az.: 536 Qs 166/05).

Das Gericht bestätigte die Klage eines Mannes gegen den Verlust seines Führerscheins. Der Mann hatte mit 0,7 Promille eine rote Ampel ignoriert.

Die Vorinstanz hatte mit dem Argument, dieses Verhalten lasse auf eine alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit schließen, den Entzug des Führerscheins angeordnet. Das Landgericht urteilte allerdings, im vorliegenden Fall dürfe nicht automatisch angenommen werden, dass der Fahrfehler auf den Alkoholgenuss zurückzuführen war. Auch nüchterne Autofahrer würden hin und wieder rote Ampeln überfahren.

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