„Für uns haben Showcars gleich mehrere Funktionen“, sagt Jeep-Designchef John Sgalia
Wenn es Designstudien zur Serie schaffen

Designstudien gehören zu den Glanzlichtern jeder Automesse. Viel stärker als die Serienfahrzeuge stehen sie für die Visionen von Technikern und Designern und gewähren damit einen Blick in die automobile Zukunft. Zum großen Teil besteht dieser Reiz jedoch auch in der Vergänglichkeit der Exponate.

dpa/gms NEW YORK. Während man allen Serienneuheiten irgendwann auf der Straße begegnet, gibt es mit den Studien oft kein Wiedersehen - in aller Regel werden Designstudien sehr schnell vom Showstar zum Staubfänger in Werksgaragen oder Automobilmuseen. Einige Designobjekte allerdings feiern nach ihrer Auszeit auch wieder ein großes Comeback - und zwar als Serienmodell.

„Für uns haben Showcars gleich mehrere Funktionen“, sagt Jeep-Designchef John Sgalia, dessen Abteilung mit dem Jeep Hurricane einen der Stars der jüngsten Motorshows auf die Räder gestellt hat. „Einerseits motivieren solche Projekte unser Team und fördern im internen Wettbewerb die Kreativität“, sagt Sgalia. „Und zum anderen bringen sie die Marke ins Gespräch und unterstreichen die Kernwerte, selbst wenn sie wie der Hurricane nie für die Serie gedacht sind.“

Trotzdem wird laut Sgalia kein Showcar nur für den Spaß an der Freude gebaut. Vielmehr seien diese Designstudien ein ideales Mittel, um Details künftiger Serienmodelle auszuprobieren und die Reaktionen des Publikums zu testen. So gibt etwa der im Januar in Detroit gezeigte Jeep Gladiator nach Informationen aus Unternehmenskreisen das Gesicht des nächsten Wrangler vor. Und wer den Jeep Compass betrachtet, kann daraus nach Angaben aus dem Designteam mit etwas Fantasie das künftige Einstiegsmodell der Marke ableiten.

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