Gebrauchte Autos warten länger auf Kunden
Gebrauchtkäufer lassen Oberklasse links liegen

Die Standzeiten von Gebrauchtwagen bei den Händlern haben sich im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Warteten sie im August 2007 im Durchschnitt 107 Tage auf einen Käufer, hat sich der Zeitraum im August 2008 um neun auf nun 116 Tage verlängert.

dpa/tmn MAINTAL/LEIPZIG. Die Standzeiten von Gebrauchtwagen bei den Händlern haben sich im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Warteten sie im August 2007 im Durchschnitt 107 Tage auf einen Käufer, hat sich der Zeitraum im August 2008 um neun auf nun 116 Tage verlängert.

Das teilt das Marktbeobachtungs-Unternehmen Eurotax-Schwacke im hessischen Maintal mit. Als besonders hartnäckige "Standuhren" erweisen sich demnach Fahrzeuge aus der Oberklasse - hier stieg die Zahl der Standtage im gleichen Zeitraum von 142 auf nun 164 Tage. Eine umgekehrte Entwicklung gab es allein in der sogenannten Miniklasse: Die Standzeit sank von zuvor 103 auf jetzt 101 Tage.

Hintergrund: Beim Kauf eines Gebrauchtwagens sollten Autofahrer auch die Versicherung in die langfristige Kostenplanung einrechnen. Denn je nach Typ und Schadensklasse können die Unterschiede mehrere Hundert Euro pro Jahr betragen.

Die Typklasse von Fahrzeugen können Kaufinteressenten auf der Webseite des Versicherungsverbands GDV recherchieren. Außerdem haben die Versicherer in den vergangenen Jahren das Risikomerkmal "Fahrzeugalter bei Erwerb" eingeführt. Neben der Typklasse entscheidet auch der Wohnort maßgeblich über die jährlichen Kosten einer Kfz-Versicherung.

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