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Gebrauchtwagenkauf: Auf Unfallspuren achten

Beim Gebrauchtwagenkauf sollten Interessenten den angebotenen Wagen sorgfältig auf vertuschte Vorschäden untersuchen. Das rät die Zeitschrift „Auto Bild“.

dpa/gms HAMBURG. Beim Gebrauchtwagenkauf sollten Interessenten den angebotenen Wagen sorgfältig auf vertuschte Vorschäden untersuchen. Das rät die Zeitschrift „Auto Bild“.

Demnach habe selbst beim Händler der Kunde nach keine Gewissheit, dass ein früherer Unfallschaden nicht verschwiegen werde. Allerdings gibt es Anzeichen, die dem kritischen Käufer Unfallreparaturen verraten, so das Magazin.

Als Beispiel nennt das in Hamburg erscheinende Magazin (Ausgabe 25/2006) Farbnebel auf Gummidichtungen, der auf eine nachträgliche Lackierung hindeute. Arbeitsspuren an Schrauben von Kotflügeln und Türen seien Zeichen für ausgetauschte Karosserieteile. Gleiches gelte für unterschiedliche Spaltmaße etwa an Motorhaube oder Kotflügeln. Auch Knicke im Blech seien Anzeichen für Unfallreparaturen.

Um versteckte Unfallspuren besser zu erkennen, sollte ein Gebrauchtwagen immer bei Tageslicht begutachtet werden, empfiehlt das Magazin. Damit Kunden rechtlich auf der sicheren Seite sind, sollten sie im Kaufvertrag auf der Klausel „unfallfrei“ bestehen. Räumt der Verkäufer einen Vorschaden ein, sollte dieser genau beschrieben und schriftlich festgehalten werden. Laien könnten außerdem bei den Sachverständigenorganisationen einen Gebrauchtwagencheck machen lassen.

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