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Gemeinden haften selten bei Autoschäden durch Frostaufbrüche

Für Autoschäden, die durch Frostaufbrüche an Straßen entstanden sind, haften Gemeinden nur selten. Deshalb rät der Adac Autofahrern, bei schlechtem Straßenzustand besonders umsichtig und langsam zu fahren.

dpa/gms MüNCHEN. Für Autoschäden, die durch Frostaufbrüche an Straßen entstanden sind, haften Gemeinden nur selten. Deshalb rät der Adac Autofahrern, bei schlechtem Straßenzustand besonders umsichtig und langsam zu fahren.

Chancen auf Schadensersatz nach einem Unfall hätten Autofahrer höchstens bei sehr großen oder tiefen Schlaglöchern auf viel befahrenen Bundes- oder Landstraßen. Laut Adac tragen Gemeinden ihrer Verkehrssicherungspflicht schon Rechnung, wenn sie bei schadhaften Straßenabschnitten auf Frostaufbrüche hinweisen und ein Tempolimit anordnen.

In den neuen Ländern hat ein geschädigter oder verunglückter Fahrer laut Adac kaum Hoffnung auf Schadensersatz: Weil der immer noch schlechte Zustand vieler Straßen als allgemein bekannt vorausgesetzt wird, könne sich ein Fahrer noch nicht einmal auf fehlende Warnschilder berufen. Verpflichtet seien Bund und Gemeinden nur zu Kontrollfahrten und der Behebung grober Frostschäden.

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