General Motors
Opel Astra fährt als Saturn auf den US-Markt

General Motors will möglicherweise seine Geschäftspolitik ändern und Autos seiner Tochter Opel in die USA exportieren. Der Konzern erwäge, in Europa hergestellte Opel Astras unter der Schwestermarke Saturn auch in Amerika zu vermarkten, sagte ein Sprecher von GM Europe am Montag.

HB FRANKFURT. Eine endgültige Entscheidung stehe aber noch aus, betonte er. Der Opel-Betriebsrat fordert angesichts der schwachen Autokonjunktur in Europa seit langem den Export von Opel-Fahrzeugen in die USA.

Opel und Saturn teilten immer mehr Gemeinsamkeiten, etwa beim Design, sagte der Sprecher. Daher mache es Sinn, über den Export von Opel Astras nachzudenken. Er reagierte damit auf einen Bericht des Branchenblatts „Automotive News“, demzufolge GM mit dem Astra in Amerika seinen Saturn Ion ersetzen will. Dessen Produktion läuft Ende des Jahres aus. Dem Bericht zufolge sieht der weltgrößte Autohersteller ein Marktpotenzial von 20.000 bis 40.000 Astras in den Vereinigten Staaten, während der Konzern zuletzt 100.000 Ions absetzte.

Die Pläne, Autos aus Europa zu importieren, während GM in den USA Tausende Stellen streicht, könnte weitere Konflikte mit den US-Gewerkschaften provozieren. Allerdings wäre es auch ein Schritt nach vorne in dem Bemühen des Konzerns, Synergien aus seinen einzelnen Marken zu ziehen.

Der Opel Astra, in Großbritannien als Vauxhall auf dem Markt, ist mit 534.000 verkauften Autos GMs absatzstärkstes Modell in Europa.

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