Genfer Automobilsalon
Neue Ideen für Stauraum im Auto

Das Problem dürfte vielen Autofahrern bekannt sein: Wohin mit dem Krimskrams? Das Handschuhfach ist meist zu klein, um all die Straßenkarten, Taschentuchpäckchen und CD-Hüllen unterzubringen, die nicht nur im Urlaub unbedingt mit auf Fahrt müssen.

dpa/gms GENF. Auch nach manchem Großeinkauf ist der Ärger groß, wenn Konservendosen und Flaschen durch den Kofferraum poltern. Sinnvolle Staumöglichkeiten sind in vielen Fahrzeugen nach wie vor rar. Das könnte sich nun aber ändern, wie Neuheiten auf dem Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März) zeigen.

Nach Ansicht von Nick Margetts vom Marktforschungsunternehmen Jato Dynamics in Limburg haben die Hersteller lange diese Ausstattungsnische vernachlässigt: „Viele Jahre waren die einzig vernünftig verstauten Gepäckstücke im Auto das Reserverad und der Wagenheber“, moniert der Branchenexperte. Autofahrer mussten sich in vielen Modellen - egal ob Limousine, Kombi oder Van - mit Pappkartons behelfen, um Dinge sicher unterzubringen. Doch nach und nach scheinen sich innovative Stauraumkonzepte durchzusetzen.

Auffälligstes Beispiel ist das Dachsystem des neuen Opel Zafira, der in Genf seine Weltpremiere hat. Neben dem schon aus dem Kombi Astra Caravan bekannten „Flexorganizer“-System mit Trennwänden für den Kofferraum hilft in dem Kompaktvan eine neue Panoramadach- Konstruktion mit integrierten Ablagen beim Verstauen. Die Ablagen befinden sich in einer über die gesamte Innenraumlänge reichenden, mittig angeordneten Konsole. Sie beherbergt fünf unterschiedlich große Klappfächer zur Unterbringung von Kleinteilen.

Zusammen mit Schubladen unter den Frontsitzen sowie bis zu 30 weiteren Ablagen und Fächern macht das Dachsystem den Zafira zum laut Opel „idealen Familienauto“. Nach Angaben von Opel-Sprecher Manfred Daun könnte das System künftig auch in anderen Baureihen angeboten werden, um Kunden verstärkt auf der praktischen Ebene anzusprechen. Allerdings nur in Modellen, für die es sich anbietet. „Sicherlich nicht im Astra GTC“, sagte Daun in Hinblick auf den eher sportlichen Dreitürer der Kompaktwagen-Familie.

Auch Mercedes-Benz stellt bei seiner Genf-Neuheit B-Klasse den Aspekt Innenraum-Praktikabilität in den Vordergrund. So weist der Hersteller etwa auf den in der Höhe verstellbaren Kofferraumboden in dem kompakten Viertürer hin.

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