Genfer Autosalon 2011
Zagato verpasst dem Fiat 500 zwei Höcker

Der Karosseriebauer Zagato hat den Fiat 500 zum Coupé umgebaut. Die Heckscheibe der Studie ist deutlich flacher als beim Serienmodell. Dennoch bleibe der 3,55 Meter kurze Zagato-Fiat ein Viersitzer, hieß es zur Premiere in Genf.
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Der "Fiat 500 Zagato" ist eine der zahlreichen Premieren auf dem Genfer Automobilsalon, die nicht von einem Großserien-Hersteller, sondern von einem echten Karosserieschneider präsentiert wurde. Um die Kopffreiheit in dem Kleinwagen zu erhalten, wurden dem Umbau zwei Höcker aufs Dach gesetzt, die die Italiener "Double Bubbles" genannt haben.

Der 0,9 Liter kleine Zweizylinder unter der Haube kommt beim "500 Coupé Zagato" erstmals auf 105 PS und übertrifft die Leistung des Serienmotors damit um gut 20 Prozent. Fiat verspricht für den Motor einen Verbrauch von 4,0 Litern. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 95 g/km.

Zwar wird es den Zweizylinder in dieser Leistungsstufe nach Angaben des Herstellers bald in der Serie geben. Doch Prognosen für das 500er Coupé gibt Fiat derzeit nicht ab. Die Italiener ließen ihren Kleinwagen aber schon einmal zum Coupé umrüsten: "Ein Fiat 500 Coupé by Zagato gab es auch schon in den fünfziger Jahren", sagt ein Sprecher.

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