Genfer Autosalon Rolls-Royce testet Elektro-Prototypen

Gibt es Sparpotenzial im Luxussegment? Wenn es nach Rolls-Royce geht, schon. Das möchte der Hersteller mit dem Prototypen eines Elektrofahrzeugs auf dem Genfer Autosalon beweisen.
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Nun ist sie 100 Jahre alt und strahlt erstmals von innen blau: Die Rolly-Royce-Kühlerfigur "Spirit of Ectasy", auch Emily genannt.

Nun ist sie 100 Jahre alt und strahlt erstmals von innen blau: Die Rolly-Royce-Kühlerfigur "Spirit of Ectasy", auch Emily genannt.

Rolls-Royce wird auf dem Genfer Autosalon einen elektrisch angetriebenen Phantom zeigen. Der 102 EX genannte Prototyp soll im Laufe des Jahres auf eine Testtour geschickt werden. Der rund 6,0 Meter lange Phantom mit dem Kürzel 102 EX unterscheidet sich aber vom Serienmodell auf den ersten Blick nur durch stilistische Details: Eine Spezialfarbe ziert die Karosserie, die Kühlerfigur "Emiliy" ist nun aus Plexiglas und von innen blau beleuchtet. Wo bislang der Tankstutzen war, gibt es außerdem eine illuminierte Ladebuchse.

Eine "ausreichende Reichweite"

Zur Fahrzeugtechnik machte der Hersteller noch keine Angaben. Es sei aber gesichert, dass der Wagen eine "ausreichende Reichweite" habe und komfortabel fahre, sagt Firmenchef Torsten Müller-Ötvös. Das erinnert schon wieder auf charmante Art an die ganz alten Rolls-Royce-Zeiten, als sich keine Leistungsangabe in PS in den Fahrzeugpapieren fand, und der solventen Kundschaft auch versichert wurde, selbstverständlich stelle das Fahrzeug ausreichend Leistung zur Verfügung.

Er will den Wagen allerdings nicht als Vorboten eines Serienmodells verstanden wissen: Für Müller-Ötvös ist das "Experimental Car 102" ein rollendes Labor, mit dem die Briten den Batterieantrieb erproben und Reaktionen möglicher Kunden testen. Dazu hat die britische Nobelmarke im Internet auch die Seite www.electricluxury.com eingerichtet.

Eine Vorschau auf Highlights des 81. Genfer Autosalons

Was Auto-Enthusiasten in Genf erwartet
Autosalon Genf - Präsentation Lamborghini Aventador
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Bei der Markenpräsentation des VW-Konzerns wurde am Vorabend des ersten Pressetages beim 81. Genfer Autosalon der neue Lamborghini Aventador vorgestellt.

Autosalon Genf 2011 Lamborghini
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Lamborghini zeigte sein neues V12-Topmodell als Nachfolger des Murciélago. Ein wesentliches Merkmal sind die beim gesamten Fahrzeug intensiv genutzten Kohlefaser-Technologien, insbesondere das vollständige Monocoque aus kohlenfaserverstärkten Kunststoffen. Die lasttragende Struktur des Fahrzeugs ist als Schale ausgeführt, die physikalisch als einziges Bauteil wirkt und damit die Vorteile der extremen Steifigkeit von CFK nutzt. Das Monocoque ist vorne und hinten mit hochsteifen Hilfsrahmen aus Aluminium verbunden, an denen Radführungen, Motor und Getriebe montiert sind. Der gesamte Rohbau des künftigen V12-Modells wiegt nur 229,5 Kilo.

Autosalon Genf - Präsentation VW Sportprototyp Tex
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Sportlicher als der Scirocco? VW zeigte am Vorabend des Autosalons in einer Veranstaltungshalle in Genf auch diesen Sport-Prototypen namens Tex.

81. Internationaler Automobil-Salon in Genf
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Eine neue Bulli-Studie der Volkswagen Gruppe: VW-Chef Martin Winterkorn erwartet für 2011 "ein solides, ein gutes Jahr" für seinen Konzern und die Autoindustrie insgesamt. Der VW-Konzern habe in den ersten beiden Monaten des Jahres 1,2 Millionen Autos verkauft, 16 Prozent mehr als im Vorjahr, sagte er in Genf vor dem Beginn des Autosalons.

Autosalon Genf - Präsentation der Studie "VW Bulli"
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Schwarz, rot, weiß und viel Multimedia: Innenansicht der neuen VW Bulli-Studie.

Autosalon Genf - Präsentation der Studie "VW Bulli"
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Mit der knuffig modernen Formgebung, der gelungenen Zweifarb-Lackierung und dem großen Sonnendach dürfte der neue Bulli schnell zum Sympathieträger für VW werden. Auch ohne fliegende Artisten.

Autosalon Genf - Präsentation Skoda Studie Vision D
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Echter Viertürer mit schön gezeichneter Coupe-Dachlinie: Skoda zeigte vor dem offiziellen Start der Messe die Studie Vision D.

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