Genfer Autosalon
VW-Neuheiten: Scirocco im Mittelpunkt

VW zeigt beim Genfer Autosalon gleich mehrere Neuheiten. Im Mittelpunkt steht dabei die Premiere des neuen Scirocco, der 15 Jahre nach seiner Produktionseinstellung auf der Messe sein Comeback feiert.

dpa/tmn WOLFSBURG. VW zeigt beim Genfer Autosalon (6. bis 16. März) mehrere Neuheiten. Im Mittelpunkt steht dabei die Premiere des neuen Scirocco, der 15 Jahre nach seiner Produktionseinstellung auf der Messe sein Comeback feiert, wie der Hersteller mitteilt.

Außerdem stellt das Unternehmen eine Hybrid-Variante des Golf, eine Sparversion des Sharan, einen auf Erdgasbetrieb getrimmten TSI-Motor im Passat Variant sowie einen Allrad-Golf Variant vor.

Die mittlerweile dritte Generation des Sportwagens Scirocco folgt im Wesentlichen dem Design der Studie Iroc aus dem Jahr 2006. Als Antrieb des Coupés stehen laut VW vier aufgeladene TSI- und TDI-Aggregate mit einem Leistungsspektrum von 90 kW/122 PS und 147 kW/200 PS zur Wahl. Besondere Merkmale des 2+2-Sitzers sind ein langgestrecktes Dach, breite Schultern und ein steiler Heckabschluss.

Der Golf TDI Hybrid wird von einem Dreizylinder Turbodiesel und einer E-Maschine in Verbindung mit einem Direktschalt-Getriebe (DSG) mit sieben Gängen angetrieben. Dadurch und durch weitere Effizienz-Maßnahmen soll sich der Verbrauch auf 3,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer verringern. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von rund 90 Gramm pro Kilometer (g/km). Noch handelt es sich bei dem Fahrzeug um eine Studie, doch VW beabsichtigt die Serienfertigung, wie es heißt.

Als dritte Neuheit am VW-Stand steht in Genf eine sparsame „Bluemotion“-Variante des Sharan. Der Verbrauch des 2,0-Liter-TDI-Aggregats mit 103 kW/140 PS beträgt 6,0 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Das sind laut VW 0,7 Liter weniger als beim Basismodell und entspricht einem CO2-Ausstoß von rund 159 g/km.

In einem Passat Variant stellt VW in Genf den nach eigenen Angaben weltweit ersten TSI-Motor vor, der ab Werk auf Erdgas ausgelegt ist. Der 1,4-Liter-Motor der Studie Passat Variant TSI Ecofuel leistet 110 kW/150 PS und ist „bivalent“ ausgelegt - das heißt, er kann sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin betrieben werden. Ende des Jahres soll die Passat-Baureihe in der neuen Motorvariante erhältlich sein.

Die Antriebstechnik im weiteren Sinne steht schließlich bei einem Golf Variant im Vordergrund, den VW in Genf vorstellt. In dem Auto ist ein TDI-Diesel mit 77 kW/105 PS mit dem Allradantrieb 4motion kombiniert. Die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse regelt eine elektronische Haldex-Kupplung. Einzelheiten zum Verkaufsstart des Allrad-Golf nannte VW allerdings noch nicht.

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