Gespräche mit mehreren Autoherstellern
Bosch verhandelt über Hybridprojekte

Der schwäbische Autozulieferer Robert Bosch befindet sich mit mehreren Automobilherstellern in konkreten Gesprächen über erste Serienprojekte von Autos mit Hybridantrieben.

HB STUTTGART. „Wir sind im Moment in der Angebotsphase und erwarten, dass die Entscheidungen innerhalb der nächsten sechs Monate fallen“, kündigte der für die KFZ-Techniksparte Verantwortliche Bernd Bohr an. Trotz des Marketingerfolgs der Hybride sieht Bohr in den USA für den Dieselantrieb weiter gute Chancen.

Bosch verhandelt demnach nicht nur mit europäischen, sondern auch mit asiatischen und US-amerikanischen Produzenten über Hybridprodukte. Der Serienanlauf für die mit einem Verbrennungs- und einem zusätzlichen Elektromotor ausgestatteten Fahrzeuge könnte dann 2008 erfolgen.

Dabei deckt der Automobilzulieferer mit dem elektrischen Antrieb, verschiedenen Steuergeräten und der elektrohydraulischen Bremse zur Energierückgewinnung eine Vielzahl von Schlüsselkomponenten des Hybrid-Antriebs ab.

Um die hohen Entwicklungsinvestitionen für den Hybridantrieb zu verteilen, haben die deutschen Hersteller und Zulieferer vor wenigen Monaten mehrere Kooperationen gebildet. Daimler-Chrysler arbeitet beispielsweise mit General Motors und BMW zusammen. Volkswagen will gemeinsam mit der Premium-Tochter Audi und dem Sportwagenhersteller Porsche einen Hybridantrieb entwickeln. Außerdem arbeiten der US-Hersteller Ford und die koreanische Hyundai an dem alternativen Antrieb.

Von den deutschen Zulieferern bewerben sich neben Bosch auch die gemeinsam auftretende Continental und ZF Friedrichshafen sowie Siemens VDO um die Hybrid- Projekte der Automobilhersteller.

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