Hersteller hoffen auf Impulse von der Internationalen Automobilausstellung
In der Autobranche keimt Hoffnung

Die Top-Manager der deutschen Autoindustrie schauen wieder mit leichtem Optimismus in die Zukunft. Insbesondere von der heute beginnenden Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt erhoffen sie sich wichtige Impulse.

FRANKFURT. "Die lange erhoffte Trendwende scheint sich abzuzeichnen", sagte VW-Chef Bernd Pischetsrieder dem Handelsblatt. "Das Jahr 2005 wird unsere Auftragsbücher ordentlich füllen", freut sich Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Und auch Bernhard Mattes, Chef der deutschen Ford-Werke betont, die Belebung des Inlandsmarktes habe bereits in den vergangenen Monaten mit einer verstärkten Nachfrage eingesetzt.

Schon im August waren die Zulassungszahlen um elf Prozent in die Höhe geschnellt. Doch eine nachhaltige Belebung erwarten die Autohersteller erst im kommenden Jahr. Für das laufende Jahr rechnen die vom Handelsblatt befragten Vorstandschefs nur mit einem leichten Zuwachs der Absatzzahlen in Deutschland. Die positiven Augustzahlen seien nur ein Ausgleich für die verhaltene erste Jahreshälfte. "Bisher war die Automobilkonjunktur in Deutschland schwächer als erhofft", sagte Opel-Chef Hans Demant.

Schuld daran ist nach Ansicht der Industrie nicht zuletzt der hohe Ölpreis. "Die Preisexplosion an der Zapfsäule ist eine schmerzliche Belastung, vor allem für Einkommensschwache, die die Mobilität dringend benötigen, aber auch für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung", sagte Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie.

Die deutlich angezogenen Zulassungszahlen lassen die Top-Manager nach einer Umfrage des Handelsblatts deshalb noch nicht jubeln. Die Spitzenkräfte gehen nur mit verhaltenen Erwartungen auf die größte Automobilschau der Welt. Generell sehe er "keine Zeichen einer grundlegenden Trendwende für den Gesamtmarkt, insbesondere angesichts des dramatischen Anstiegs der Kraftstoffpreise", sagte Opel-Chef Demant.

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