Heute vor zehn Jahren
EU erlaubt Händlern mehrere Marken

17. August 2002: Die EU-Kommission beschließt eine Neuregelung des europäischen Automarkts mit dem Ziel, Neuwagen und Reparaturen an Autos künftig billiger zu machen. Für die Hersteller eine teure Entscheidung.
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17. August 2002: Die EU-Kommission in Brüssel beschließt an diesem Tag eine Neuregelung des europäischen Automarkts mit dem Ziel, Neuwagen und Reparaturen an Autos künftig billiger zu machen. Ab dem 1. Oktober 2003 dürfen Händler mehrere Automarken anbieten, Vertragshändler und -werkstätten dürfen getrennt agieren. Die freien Werkstätten sollen einen besseren Zugriff auf Marken-Ersatzteile bekommen. Brüssel ändert dazu die sogenannte Gruppenfreistellungsverordnung (GVO).

Bis dato durften die Hersteller etwa Zahl und Standort der Vertragswerkstätten bestimmen. Nach der neuen GVO hat jeder Betrieb, der den Qualitätsnormen der Hersteller genügt, ein Recht auf die bekannten Logos an der Tür. Freie Werkstätten und Ketten wie ATU oder Pit-Stop bekommen so Zugang zu allen technischen Informationen und Spezialwerkzeugen. Für die Hersteller eine teure Entscheidung: Einen Großteil ihres Gewinns erwirtschaften sie im Servicegeschäft.

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