Hiesige Normen noch nicht erfüllt
Chevrolet Camaro hat Chancen auf Serienfertigung

HB GENF. Die Chancen für eine Serienfertigung des auf der Motorshow in Detroit vorgestellten Chevrolet Camaro stehen gut. Allerdings steht eine finale Entscheidung des Vorstandes über die 400 PS starke Neuauflage des traditionellen Muscle-Cars noch aus.

„Das Echo auf die Studie in Detroit war so überwältigend, dass wir schön blöd wären, wenn wir nicht alles versuchen würden, um den Wagen auch auf die Straße zu bringen,“ sagte General Motors-Entwicklungschef Bob Lutz im Vorfeld des Genfer Automobilsalons (2. bis 12. März) dem dpa/gms-Themendienst.

„Wir arbeiten an dem Projekt so, als sei die Freigabe bereits erteilt“, so Lutz. Wenn das 4,73 Meter lange Coupé gebaut wird, dürfte es zunächst Nordamerika vorbehalten bleiben.

Einem Verkauf in Europa stehen neben der Frage nach dem diesseits des Atlantiks von der koreanischen Tochter Daewoo belegten Markennamen auch Fußgängerschutz-Vorschriften entgegen. „Um die hiesigen Normen erfüllen zu können, bräuchten wir aktive Schutzmaßnahmen.Daran arbeiten wir derzeit nicht“, erklärte Lutz.

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