Hohe Nutzungsbereitschaft bei Besserverdienenden
Nach dem Traumauto wird bevorzugt online gesucht

Während nur noch 47 Prozent der deutschen Bevölkerung die Tageszeitung als Informatonsmedium vor und für den Autokauf nutzt, stützen sich bereits 56 Prozent der potenziellen An- und Verkäufer auf das Internet. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1 357 Deutschen im Alter zwischen 17 und 59 Jahren, die das Marktforschungsinstitut TNS Emnid im Juli durchführte.

fgh DÜSSELDORF. Damit setzte sich zwar ein Trend zu Gunsten des Internet aus der letztjährigen Emnid-Studie vom September 2003 fort. Doch beim Autoverkauf hat das klassische Print-Medium (noch knapp) die Nase vorn: Beim Thema Autoverkauf würden der Studie zufolge 58 Prozent der Befragten ihr Fahrzeug bevorzugt in den Tageszeitungen inserieren, hier liegen Online-Autobörsen (wie Autoscout24, Mobile.de, Ebaymotors und Autoanzeigen.de) mit 51 Prozent auf dem zweiten Platz.

Bei der Verschiebung des Nutzungsverhaltens zu Gunsten des Internet war anhand der Studie weiterhin festzustellen, dass nicht nur Männer im Internet nach ihrem Traumauto oder besonders günstigen Angeboten suchen. Zwar liegt ihre Quote mit 63 Prozent noch höher als beim weiblichen Geschlecht, doch immerhin informieren sich bereits 49 Prozent der Frauen im Internet über Autos.

Die Betreiber der Online-Autobörsen dürfte indes freuen, dass die Nutzungsbereitschaft von Online-Angeboten in der Gruppe der Besserverdienenden (Haushaltseinkommen von mehr als 2 500 Euro) mit einer Quote von 68 Prozent besonders hoch ausfiel.

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