Hybrid-Angebot hat Image kräftig aufpoliert
Toyota punktet beim Thema Umwelt

Die Marketing-Experten von Toyota können sich freuen: Die Marke hat dank ihrer Vorreiterrolle beim Hybrid-Antrieb – der Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor – bei deutschen Autokäufern einen besonders umweltbewussten Ruf.

hof FRANKFURT. Toyota gilt bei deutschen Autokäufern als umweltfreundlichste Marke, das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Puls. „Während die Experten über den Sinn des Hybridantriebs noch diskutieren, haben die Endkunden ihr Urteil schon gefällt“, kommentiert Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner das Resultat.

Der Erfolg ist ein Schlag für die Konkurrenz. Denn es ist Toyota gelungen, „bei einem wirklich sensiblen Thema mit einer versierten Marketing-Strategie zu punkten“, urteilt Rolf Woller, Autoexperte der Hypovereinsbank. Denn die öffentliche Wahrnehmung des Hybrids steht in krassem Widerspruch zu seiner Marktbedeutung. Gerade einmal 4000 Hybrid-Fahrzeuge will Toyota 2006 in Deutschland absetzen. Im vergangenen Jahr waren es 2800. Zum Vergleich: Die gleiche Anzahl Golfs setzt VW etwa in einer Woche auf dem deutschen Markt ab.

Dennoch sollte das Ergebnis die Konkurrenz aufschrecken lassen. Denn angesichts anhaltend hoher Treibstoffpreise und der Diskussion um Emissionsgrenzwerte erlebt das Ökologie-Argument auch beim Autokauf eine Renaissance. Immer mehr Menschen sind nämlich laut Puls-Umfrage bereit, für mehr Umweltverträglichkeit auch mehr Geld beim Autokauf zu zahlen. Dabei spielt das Image zumindest bei der Vorauswahl der in Frage kommenden Automarken eine Rolle. Die Beteuerungen des Branchenverbandes VDA, dass „die deutschen Hersteller den Vergleich gegenüber ihren Wettbewerbern in Sachen Kraftstoffeffizienz in keiner Weise zu scheuen brauchen“, scheinen beim Kunden nicht anzukommen. Die meisten deutschen Hersteller landen nur im Mittelfeld.

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