Hybrid-Boom macht es möglich
Toyota bezieht Hybrid-Motoren erstmals von Hitachi

HB TOKIO. Der führende japanische Autobauer Toyota bezieht einem Pressebericht zufolge erstmals Elektromotoren für Hybrid-Autos vom Elektronikkonzern Hitachi. Wie die japanische Wirtschaftszeitung „Nihon Keizai Shimbun“ am Montag berichtete, ist es das erste Mal, dass Toyota Schlüsselkomponenten für Hybrid-Autos von einem nicht zur eigenen Gruppe gehörenden Unternehmen erwirbt. Es sei zudem das erste große Geschäft zwischen Toyota und dem Hitachi-Konzern, der traditionell Beziehungen zu Toyotas Konkurrenten Nissan verfügte.

Hintergrund des laut der Zeitung unterzeichneten Vertrages mit Hitachi ist die zunehmende Nachfrage nach Hybrid-Autos, insbesondere in den USA. Die weltweite Nummer zwei setzt konsequent auf die sparsameren Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieben aus Verbrennungs- und Elektromotor. Amerikanischer Autokonzerne erlitten dagegen mit ihrem Kerngeschäft - großen und entsprechend Benzin-hungrigen Geländewagen - auf ihrem Heimatmarkt im September mit wenigen Ausnahmen massive Absatzeinbrüche. Japanische Hersteller wie Toyota mit ihren kleineren, sparsameren Autos waren derweil weiter auf dem Vormarsch.

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