IAA
Die Freunde der Tankwarte

Benzin sparende Autos sind auf der IAA rar gesät. Die Wagen sind komfortabel, sicher und sportlich. Und die Großraumfahrzeuge setzen die Höhepunkte.

Was macht eigentlich die Autoausstellung, wenn die Benzinpreise in astronomische Höhen steigen? Sie ignoriert das Aufregerthema weitgehend. Zwar wird wieder viel über Sprit sparende Karossen geredet werden. Aber das könnte folgenlos bleiben.

Denn Benzinsparmodelle bieten die Serienhersteller derzeit nur wenige an. Beispiel Volkswagen: Vom Dreiliter-Lupo waren lediglich 26 000 Stück verkauft worden, bevor die Produktion eingestellt wurde. Der Einstiegspreis von 15 100 Euro für ein 61-PS-Gefährt ließ viele Verbraucher auch vor diesem Sparbrötchen zurückschrecken.

Nun bietet VW neben dem neuen Golf Cabrio auch einen Golf mit dem Kürzel "GT". Der TSI-Benzinmotor verbraucht nur 7,2 Liter Benzin pro 100 Kilometer, hat aber immerhin 170 Pferdestärken.

Das reicht zwar nicht, um an das Dieselniveau heranzukommen. Aber: Das Fahrzeug verbraucht über zehn Prozent weniger als Autos mit vergleichbarer Leistung.

Der Grund hierfür ist das ausgesprochen kleine TSI-Aggregat, das nur einen Hubraum von 1,4 Liter vorzuweisen hat. Seine Leistungskraft verdankt das niedliche Motörchen einem mechanisch angetriebenen Kompressor und seinem Abgas-Turbolader.

Die Idee der VW-Motoren-Entwickler ist nicht gerade neu. Schon 1996 wurde ein Renault Twingo, er hieß freundlicherweise "Smile", vorgestellt, der mit 55 PS und einem 358-Kubikzentimeter-Motor lediglich 2,5 Liter bei Testfahrten verbrauchte.

Der Nachteil dieser Fahrzeuge für Öko-Puristen war deutlich hörbar. Solche Kleinmotoren sind eindeutig zu laut, und auch ihre Beschleunigung lässt stark zu wünschen übrig.

Diese Widrigkeiten der Kleinmotoren will Volkswagen nun beseitigt haben. Der Motor könne bei seiner Durchzugskraft durchaus mit Autos der 2-Liter-Klasse mithalten, heißt es aus Wolfsburg.

Das Thema Spritsparen hat aber immerhin die Luxuskarossen erreicht, in die nun Hybridmotoren eingebaut werden. Toyotas Edelmarke Lexus hat dem RX 400 h gleich zwei Motoren spendiert. Beim Anfahren tut ein 167 PS starkes Elektrotriebwerk seine Dienste. Wenn mehr Leistung gefragt ist, kommt zusätzlich das 3,3-Liter- V6-Triebwerk ins Spiel.

Weitere technische Finesse des Lexus: Zwischen den Hinterrädern ist zusätzlich ein 68-PS-Motor im Einsatz, der bei Bedarf für den Allradantrieb sorgt.

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