IAA in Frankfurt
Chinesen wollen trotz Kopiervorwürfen Flagge zeigen

Der Importeur China Automobile will trotz Plagiatsvorwürfen auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt ausstellen. Allerdings sei noch nicht entschieden, ob die umstrittenen Modelle CEO und Noble gezeigt würden, sagte Geschäftsführer Karl Schlössl der Branchenzeitschrift „Automobil Industrie“.

ap FRANKFURT/M. Stattdessen könnten auch weitere Modelle aus chinesischer Produktion gezeigt werden, etwa von der Firma Zhejiang Gonow, mit der China Automobile ebenfalls kooperiert. Für den Fall, dass der Verband der Automobilindustrie (VDA) den lange gebuchten Messeauftritt verhindere, wolle China Automobile seine Fahrzeuge in einem Hotel im Raum Frankfurt präsentieren.

Dem chinesische Automobilkonzern Shuanghuan wurde vorgeworfen, sein Modell Noble sei eine Kopie des Geländewagens X5 von BMW. Der CEO von Shuanghuan soll dem Smart Fortwo ähneln. Daimler-Chrysler und BMW haben angekündigt, über rechtliche Schritte nachzudenken, sollte das chinesische Unternehmen die umstrittenen Modelle IAA Mitte September in Frankfurt am Main zeigen.

Shuanghuan Auto hatte die Plagiatsvorwürfe zurückgewiesen. „Nach unserer Ansicht sind die Autos nicht identisch, hatte ein Unternehmenssprecher erklärt.

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