IAA-Vorschau
Fiats Öko-Panda ist nicht aus Pappe

dpa/tmn FRANKFURT/MAIN. Fiat zeigt auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA, 13. bis 23. September) in Frankfurt eine sparsame Variante des Panda. Die Technologiestudie des Kleinwagens trägt den Namen Aria.

Das Fahrzeug bekommt einen Zweizylinder-Motor mit 0,9 Litern Hubraum, Turboaufladung und 77 kW/105 PS. Das Aggregat könne wahlweise mit Benzin oder Erdgas angetrieben werden, teilte der Hersteller in Frankfurt mit. Weil zudem ein automatisiertes Schaltgetriebe mit Start-Stopp-Funktion eingebaut und das Gewicht gesenkt wurde, stoße der Wagen pro Kilometer nur 69 Gramm CO2 aus.

Mit dem neuen Motor stellt Fiat auch umweltfreundliche Materialien vor: So wurden die Bezüge aus biologisch abbaubaren Stoffen wie Leinen, Baumwolle oder Kokos hergestellt. Die Außenpaneele bestehen aus Ökoharz. Zudem wurden umweltschonende Lacke verwendet.

Mit dem Panda Aria verbunden ist laut Fiat auch der Start eines neuen Service-Programms, das den Fahrstil analysiert und Tipps für ein umweltverträglicheres Fahrverhalten gibt. Die Studie ist dafür mit dem Telematiksystem „Blue & Me“ ausgestattet, dessen Daten sich über eine USB-Schnittstelle auf den heimischen Computer übertragen lassen. Dort kann der Kunde die Verbrauchs- und Emissionswerte jeder einzelnen Fahrt überprüfen, Ratschläge zu einem umweltorientierten Fahrverhalten einholen und Teil einer Web-Community werden, die ein umweltbewusstes Verhalten am Steuer miteinander teilt.

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