IAA-Vorschau
GM nähert sich dem Wasserstoff-Antrieb

dpa/tmn FRANKFURT/M. Der Autokonzern General Motors (GM) hat seine Brennstoffzellen-Technologie weiterentwickelt. Mit ihr will sich das Unternehmen dem umweltfreundlichen und emissionsfreien Wasserstoffantrieb annähern.

Die Hydrogen4 genannte vierte Generation der Brennstoffzelle sei die europäische Version des „Chevrolet Equinox Fuel Cell“, teilte der US-Konzern in Frankfurt mit. Vorgestellt werden soll die Technologie auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA, 13. bis 23. September) in Frankfurt.

Im Vergleich zum Vorgänger habe der Hydrogen4 an Dynamik, Systemhaltbarkeit und Alltagstauglichkeit gewonnen, sagte GM-Europa-Präsident Carl-Peter Forster. So gibt es unter anderem eine leistungsfähigere Puffer-Batterie zum Zwischenspeichern der elektrischen Energie. Außerdem wird der Wasserstoff nun gasförmig in Drucktanks an Bord gelagert.

Das Gesamtsystem des Prototyps erzielt laut GM eine elektrische Leistung von bis zu 93 Kilowatt. Das Brennstoffzellen-Auto verfüge über einen 74 kW/100 PS starken Synchron-Elektromotor, der eine Höchstgeschwindigkeit von rund 160 Kilometer pro Stunde (km/h) ermöglicht. Von Mitte 2008 an sollen zehn Hydrogen4-Modelle in Berlin auf ihre Alltagstauglichkeit hin getestet werden.

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