In 75 Prozent aller Shows im amerikanischen Fernsehen lässt sich heute Product Placement finden
Autoindustrie fährt auf Filmstars ab

Hersteller bringen Fahrzeuge zunehmend in Filmen und Shows unter. Product Placement soll den Verkauf ankurbeln.

FRANKFURT. Drei Gesetze sind es, die ein Roboter zu achten hat. Er darf keinem Menschen Schaden zufügen, muss die Befehle der Menschen befolgen und sich selbst verteidigen. Dumm nur, wenn die Maschine Gefühle entwickelt und sich plötzlich gegen ihren Erbauer stellt. Dann fliegen die Fetzen. Doch gut zu wissen: Der Held fährt Audi.

Den US-Blockbuster „I, Robot“ haben sich inzwischen 55 Millionen Menschen angeguckt. Sie wurden Zeugen, wie Will Smith in seinem Wagen die Menschheit vor dem Untergang bewahrt. Fast neun Minuten ist das Auto aus Deutschland groß im Bild zu sehen. Für Audi-Manager Tim Miksche ein Riesen-Erfolg: „Bei den Zuschauern legte Audi bei Werten wie Attraktivität und Sympathie spürbar zu.“

So wie Audi setzen auch viele andere Hersteller auf Hollywood. Sie versuchen, ihre Autos in Filmen unterzubringen und sie am Ruhm der Helden zu beteiligen. Product Placement nennt sich das. Und die Deutschen spielen in der ersten Reihe mit. BMW etwa platzierte seinen Z3-Roadster in einem James-Bond-Film.

Und Porsche konnte mit seinem 911-Cabrio die Macher von „Mission Impossible 2“ überzeugen. Während die Stuttgarter für den Auftritt nach eigenen Angaben keinen Cent bezahlten, ließ sich BMW das Gastspiel im Bond-Abenteuer „Golden Eye“ angeblich 20 Millionen Euro kosten.

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