Inbetriebnahme von zwei Visualisierungszentren für die Fahrzeugentwicklung
3D-Darstellungen sollen bei VW Millionen einsparen

Volkswagen hat zwei Visualisierungszentren für die Fahrzeugentwicklung in Betrieb genommen. Mit Hilfe von 3D-Darstellungen können sich Ingenieuren einen detaillierten Eindruck vom Auto machen, ohne dass auch nur ein Blech gepresst wird.

HB WOLFSBURG. Mit der neuen Technologie könnte der Kosten- und Zeitaufwand bei der Entstehung neuer Modelle um bis zu 30 Prozent gesenkt werden, teilte VW am Montag mit. Die Technologie werde weltweit industriell erstmals bei VW genutzt. In Branchenkreisen hieß es, VW könne damit Einsparungen in Millionenhöhe erreichen. Der Bau der Zentren hatte 20 Millionen Euro gekostet.

Die beiden Zentren in Wolfsburg sollen in Kürze ihren Betrieb aufnehmen. Künftig arbeiten dort insgesamt 150 Entwickler, Designer, Ingenieure und Konstrukteure zusammen. Ziel ist es nach VW-Angaben, die Prozesse in der Fahrzeugentwicklung effizienter zu machen. Schon im frühen Entwicklungsstadium eines Autos könnten sich die Ingenieure an großen Projektionswänden einen virtuellen, aber realen und detaillierten Eindruck vom geplanten Fahrzeug verschaffen. Selbst Schatten, Lichtbrechungen und Spiegelungen könnten realistisch gezeigt werden. Die beiden Visualierungszentren wurden seit April 2004 errichtet.

Bisher seien Veränderungen in der Planungs- und Produktionsphase mit hohen finanziellen und zeitlichen Aufwendungen verbunden gewesen, hieß es. Durch Computersimulation könnten nun erste Erfahrungen am virtuellen Produkt bereits analysiert werden, bevor Modelle oder gar Werkzeuge für die eigentliche Produktion entstehen.

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