Interieur ist wertiger geworden
Neuer Hyundai Santa Fe: Bis zu sieben Sitze

dpa-infocom HAAR Mit dem neuen Santa Fe bringt Hyundai bereits die zweite Generation seines Sports Utility Vehicle (SUV) auf den Markt. Während der Vorgänger noch mit sichtbaren Rundungen daherkam, ist der Neue schlanker geworden.

Mit einer Länge von jetzt 4,68 Metern ist das SUV 18 Zentimeter länger und 4,5 Zentimeter in die Breite gegangen sowie um 6,5 Zentimeter in die Höhe gestiegen. Der Radstand wuchs um acht Zentimeter auf nun 2,70 Meter.

Bis zu sieben Personen können nun im Santa Fe reisen - vorausgesetzt, man ordert das optionale Sitzpaket inklusive eigener Klimaanlage für die dritte Reihe. Benötigt man die Sitze nicht, können sie mit wenigen Handgriffen flach an den Boden geklappt werden.

Das Interieur hat im Vergleich zum Vorgänger beträchtlich gewonnen: Armaturentafel und Mittelkonsole sind ansprechender geworden, die Aufmachung wirkt wesentlich eleganter. Wer das Comfort-Paket ab 2 590 Euro bestellt, bekommt beispielsweise beheizbare Ledersitze und Lederbezüge für Lenkrad und Schalthebel. Holzapplikationen an der Armaturentafel und den Türverkleidungen wirken stimmig und im Einklang mit matt gebürstetem Aluminium. Die Sitze lassen zwar etwas an Seitenhalt vermissen, sind aber bequem und langstreckentauglich.

Die Neuauflage des Santa Fe gibt es mit Frontantrieb unter der Bezeichnung 2WD oder als Allradversion 4WD. Zunächst kommen zwei Motoren zum Einsatz. Der Benziner ist der bekannte 2,7-Liter-V6, der nun 189 PS leistet. Alternativ ist ein 150 PS starker 2,2-Liter Common-Rail-Turbodiesel mit variabler Turbinengeometrie im Angebot.

Der Santa Fe 2.7 V6 4WD wird ausschließlich in Kombination mit einer Vierstufenautomatik nebst manueller Eingriffsmöglichkeit angeboten. Die Automatik wechselt die Stufen fast ruckfrei, schluckt aber viel vom Leistungspotenzial. Mit dem laufruhigen und leisen Motor erreicht das SUV nach 11,7 Sekunden Tempo 100 und eine Spitze von 176 km/h. Bei 4 000 Touren liegt das maximale Drehmoment von 248 Newtonmetern an. Nach Angabe des Herstellers verbraucht der 2.7 V6 4WD im Schnitt 10,6 Liter Normalbenzin aus dem Tank.

ESP ab Werk an Bord

Das Fahrwerk ist auf Komfort ausgelegt: Es bügelt Unebenheiten sauber weg und qualifiziert den Santa Fe zum Reisewagen. Dennoch fällt das Mobil in schnell gefahrenen Kurven durch eine überraschend geringe Seitenneigung auf. Die Traktionskontrolle und das ESP sind bei allen Varianten ab Werk installiert.

Normalerweise ist das Hyundai-SUV für die Fahrt auf befestigten Straßen konzipiert, ermöglicht aber dank seines Vierradantriebs auch den Einsatz im leichten Gelände. In der neuen Version ist dieser Antrieb mit einer elektromagnetischen Mehrscheibenkupplung gekoppelt. Das System arbeitet traktionsabhängig: Im Normalfall werden nur die Vorderräder getrieben. Drehen sie durch, versorgt das System zusätzlich die Hinterräder mit Kraft. Die Verteilung kann bis zu 50:50 erfolgen.

Diesel und Benziner kosten als 2WD 29 490 Euro. Für den 2.7 V6 GLS 4WD sind 32 490 Euro fällig, der 2.2 Crdi GLS 4WD ist ab 31 990 Euro zu haben.

Fazit: Höher geklettert

Vergleicht man den Santa Fe mit seinem Vorgänger, ist den Designern ein Quantensprung geglückt. Wesentlich souveräner und eleganter kommt die zweite Generation daher und überzeugt durch eine klare Linienführung. Hinzu kommt das wertigere Interieur mit optionaler Lederausstattung und weiteren Annehmlichkeiten.

Insgesamt betrachtet ist der neue Santa Fe eine Empfehlung für alle, die ein elegantes SUV suchen, aber nicht zu viel Geld ausgeben wollen.

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