IQ Concept
Neue Stadtauto-Studie von Toyota

dpa/tmn FRANKFURT/MAIN. Mit dem IQ Concept hat Toyota auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA, 13. bis 23. September) in Frankfurt die Studie eines kleinen Stadtautos enthüllt.

In dem 2,98 Meter langen, 1,68 Meter breiten und 1,48 Meter hohen Fahrzeug finden nach Angaben des japanischen Herstellers drei Erwachsene und ein Kind Platz. Damit soll der IQ die Platz-Beschränkungen aktueller Stadtfahrzeuge im Kleinwagen-Segment überwinden und zugleich ein hohes Maß an Variabilität bieten, teilte Toyota mit.

So lässt sich beispielsweise der Rücksitz geteilt umklappen und als zusätzlicher Gepäckraum nutzen. Fahrer und Beifahrer sitzen normalerweise nebeneinander. Bei Bedarf lässt sich der Beifahrersitz weiter nach vorn verschieben, so dass im hinteren Bereich mehr Platz entsteht. Der hintere Sitz ist im Verhältnis 60 zu 40 geteilt, so dass hier entweder ein Erwachsener und ein Kind Platz finden oder ein Erwachsener plus Gepäck. Wahlweise lässt sich auch der gesamte hintere Bereich des Innenraums für das Gepäck nutzen.

Zum platzsparenden Innenraumkonzept gehören darüber hinaus laut Toyota der Einsatz miniaturisierter Technologie. So spart etwa eine kompakte Heizungs- und Lüftungseinheit Platz in der Mittelkonsole, die dadurch in ungewöhnlicher Weise gestaltet wurde - und zwar in Form eines Manta-Rochens. Das Karosseriedesign des IQ kennzeichnen auffällige Lichtkanten, einander abwechselnde konkave und konvexe Flächen sowie extrem kurze Überhänge. Dazu gibt es 17-Zoll-Räder und ein transparentes Panorama-Sonnendach.

Thierry Dombreval, Executive Vice-President von Toyota Motors Europe, erwartet von dem „revolutionären Package“ des IQ die gleichen Auswirkungen auf den Markt, wie seinerzeit durch die von Toyota vorgestellte Hybrid-Technologie auf dem Bereich der Antriebstechnik. Eine Zukunft hätten Fahrzeuge wie der IQ allemal - immerhin sei die Nachfrage nach Kleinwagen im vergangenen Jahr allein in Europa um 20 Prozent gestiegen.

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