Jaguar XF Neuer Diesel macht die Raubkatze billiger und sparsamer

Jaguar bietet den XF erstmals mit einem Vierzylinder-Diesel an. Der 2,2 Liter große Selbstzünder leistet 190 PS und ermöglicht ein Spitzentempo von 225 km/h. Es ist der sparsamste Motor der Firmengeschichte.
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Von außen gibt sich der überarbeitete Jaguar XF nur durch neue Lufteinlässe und LED-Bögen zu erkennen. Quelle: dpa

Von außen gibt sich der überarbeitete Jaguar XF nur durch neue Lufteinlässe und LED-Bögen zu erkennen.

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MünchenDer neue Basismotor ist die wichtigste Neuerung einer dezenten Modellpflege für die Jaguar-Limousine XF. Dank serienmäßiger Start-Stopp-Funktion und neuer Achtgang-Automatik kommt der Wagen auf einen Normverbrauch von 5,4 Litern (CO2-Ausstoß: 149 g/km). Damit ist er der sparsamste Motor in der Firmengeschichte von Jaguar. Außerdem senkt der 2.2 D den XF-Einstiegspreis um rund zehn Prozent auf 44.900 Euro.

Den bekannten V6-Diesel mit 3,0 Litern Hubraum und wahlweise 240 oder 275 PS kombiniert Jaguar künftig ebenfalls mit der Achtgang-Automatik. Der Verbrauch soll dadurch in beiden Leistungsstufen um etwa sechs Prozent auf 6,3 Liter zurückgehen (CO2-Ausstoß: 169 g/km). Unverändert übernommen wird der 5,0 Liter große V8-Benziner, der als Sauger 385 PS leistet.

Ein Fest für Augen und Ohren
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Diese Veranstaltung klingt nach Rekorden: Jaguar wird für das größte E-Type-Treffen aller Zeiten auch einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde beantragen. Mehr als 1.000 E-Type aller Baujahre an einem Ort hat es davor noch nie gegeben. In Silverstone gab es am vergangenen Wochenende noch mehr historische Autos zu sehen, 120 Clubs präsentierten den Fans rund 7.000 Oldtimer.

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Höhepunkt der Veranstaltung waren neben der Parade der 1.000 E-Types zwei Rennen der HSCC (Historic Sports Car Club) E-Type Challenge. In jeweils dreizehn Runden über die Grand-Prix-Strecke des "Home of British Motorsport" kämpften 52 Teilnehmer in für den Motorsport präparierten E-Types um die Plätze.

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Die E-Types bleiben aber auch den deutschen Fans nicht vorenthalten. Beim AvD-Oldtimer GP auf dem Nürburgring (13./14. August) werden die E-Types auch hierzulande begeistern. Danach folgen noch zwei Auftritte auf der britischen Insel – am 29. August in Oulton Park und am 18. September in Goodwood.

Katze im Maßanzug - Vor 50 Jahren nahm der Jaguar E-Type Formen an
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Im Fokus der Aufmerksamkeit: Als der E-Type ab März 1961 auf Automessen (wie hier in New York) vorgestellt wurde, war das Interesse am neuen Jaguar-Modell riesengroß. Er war der unbestrittene Star des Genfer Autosalons ...

1950 Jaguar XK 120.
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... der E-Type löste ab 1961 die Jaguar-XK-Reihe ab, die seit 1949 mit rund 30.000 Einheiten produziert worden war. Der XK 120 (hier im Bild ein 1950er Jahrgang) war bereits 1948 vorgestellt worden. Der 6-Zylinder wurde auch als XK 140 und XK 150 zu einem frühen Erfolg der Briten, weil es in den 50er Jahren außer dem Wettbewerber Porsche 356 nicht viele preiswerte Sportwagen gab.

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Von der Rennpiste auf die Straße: Mit Prototypen versucht Jaguar zunächst um 1960 herum, die Brücke vom Motorsport zum sportlichen Fahrzeug für den Alltag zu schlagen. Der E-Type ist dann schließlich, abgesehen vom 3,8-Liter-Motor mit drei Vergasern eine völlige Neukonstruktion.

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In den frühen 60er Jahren ein "Leistungs-Riese": Der 3,8-Liter-Sechszylinder in den ersten E-Type-Modellen kam auf 265 Pferdestärken. Die Vorderradaufhängung entspricht weitgehend der des Le-Mans-Siegers D-Type.

Im mindestens 92.700 Euro teuren Spitzenmodell XFR kommt er als Kompressor auf 510 PS. Von außen gibt sich der überarbeitete XF laut Jaguar durch neue Lufteinlässe und J-förmige LED-Bögen an den Scheinwerfern zu erkennen. Zudem wurde das Interieur verfeinert und eine neue Navigationssoftware aufgespielt.

Jaguar-XF-Hybrid soll kommen

Bei der Präsentation der aktualisierten Mittelklasse-Limousine bestätigte Baureihenchef Andy Whyman, dass Jaguar die XF-Familie erweitern will: "Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Kombi." Wann die Estate genannte Modellvariante in den Handel kommt, ließ der Ingenieur offen. Ein Allradantrieb ist für den aktuellen XF ebenfalls in Planung, wie aus Unternehmenskreisen zu erfahren war. Bei der Entwicklung setzen die Briten auf ihre Schwestermarke Land Rover und deren Expertise für 4x4-Technik.

Die besten Sportwagen des Jahres
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Den Sieg bei den Supersportlern trug der Mercedes-Benz SLS AMG davon. der bis zu 317 km/h schnelle 571-PS-Wagen liegt damit bei der Leserwahl aus über 170 Fahrzeugen knapp vor ... Alle Fotos: dpa/ap/ampnet/Hersteller/PR

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... dem Audi R8 V10 GT, der ähnlich schnell ist. Auf Rang drei ...

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... auf Rang drei der Kategorie Supersportler fährt der Ferrari 458 Italia (325 km/h Spitze). Alle Fahrzeuge sprinten in etwas mehr als drei Sekunden von 0 auf 100 km/h ...

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"Sportscar des Jahres 2010" in der Kategorie "Kleinwagen" wurde der Fiat Abarth 500 C. Mit 140 Pferdestärken schafft der kleine Italiener den Sprint von 0 auf 100 km/h in 8,1 Sekunden. Das rund 21.000 Euro teure Modell rennt bis zu 205 km/h in der Spitze. Er schafft den Gruppensieg ...

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...vor dem VW Polo GTI (180 PS) und dem Alfa Romeo MiTo (Spitze: 219 km/h).

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Bei den Kompaktmodellen siegte der 350 PS starke Ford Focus RS 500. Der über 46.000 Euro teure Kompaktsportler sprintet in nur 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht in der Spitze 265 km/h. Der Kölner verweist ...

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... den Wolfsburger VW Golf R (37.000 Euro) auf Platz 2 bei den Kompaktmodellen, und den Audi S3 Sportback (265 PS) auf den Bronze-Rang in dieser Kategorie.

Über den Einsatz eines Hybridantriebs sagte Andy Whyman: "Wir bringen diese Technologie ganz sicher auch im XF." Unklar sei nur noch, "ob die Kombination aus Benzin- und Elektromotor noch in dieser oder erst in der nächsten Generation kommt", so Whyman.

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