Nachrichten
Jeep Commander mit dritter Sitzreihe - Preise ab 40 900 Euro

Der amerikanische Geländewagenhersteller Jeep will seine Modellpalette im Lauf dieses Jahrzehnts von bislang drei auf künftig sieben Baureihen erweitern.

dpa/gms BERLIN. Der amerikanische Geländewagenhersteller Jeep will seine Modellpalette im Lauf dieses Jahrzehnts von bislang drei auf künftig sieben Baureihen erweitern.

Den Anfang machen die Amerikaner jetzt nach eigenen Angaben mit dem Commander, der nun für Preise ab 40 900 Euro auch in Deutschland verkauft wird. Der Wagen basiert zwar technisch auf dem bisherigen Flaggschiff Grand Cherokee, bekommt aber innen wie außen ein kantigeres Design. Außerdem wird die Karosserie laut Jeep um vier Zentimeter gestreckt, teilte Jeep in Berlin mit.

Diesen Raumgewinn nutzt das Unternehmen für eine dritte Sitzreihe, so dass der Commander als erster Jeep in der Firmengeschichte über sieben Plätze verfügt. Weil die beiden Sitzreihen im Fond umgeklappt werden können, lässt sich das Kofferraumvolumen schrittweise von minimal 212 auf 1940 Liter vergrößern.

Für den Antrieb des in Graz in Österreich produzierten Commander gibt es dem Hersteller zufolge zunächst drei Motoren: einen Diesel und zwei Benziner. Der serienmäßig mit Partikelfilter bestückte Diesel leistet 160 kW/218 PS, erreicht maximal 510 Newtonmeter (Nm), beschleunigt in 9,0 Sekunden auf 100 Stundenkilometer (km/h) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 191 km/h. Seinen Verbrauch gibt Jeep mit 10,8 Litern an.

Daneben gibt es den Commander mit zwei V8-Benzinern. Der kleinere hat 4,7 Liter Hubraum, 170 kW/231 PS und 410 Nm, erreicht in 9,5 Sekunden Tempo 100 und eine Spitzengeschwindigkeit von 189 km/h. Der Verbrauch beträgt 14,8 Liter. Der größere schöpft seine 240 kW/326 PS und 500 Nm aus 5,7 Litern Hubraum. Er benötigt bis 100 km/h 7,4 Sekunden, erreicht 208 km/h und verbraucht im Schnitt 15,5 Liter.

Zur Serienausstattung aller Modelle zählen nach Herstellerangaben neben dem Allradantrieb und dem Automatikgetriebe unter anderem Front-, Seiten und bis in die dritte Reihe verlängerte Vorhangairbags, ein elektronisches Stabilitätsprogramm, Parksensoren, Reifendruckkontrolle, Klimaanlage und eine Musikanlage mit CD-Wechsler.

Zeitgleich mit dem Commander geht laut Jeep beim Grand Cherokee die Ausstattungsvariante „Overland“ an den Start. Dieses für den Diesel und den großen Achtzylinder verfügbare Paket bietet lautet Hersteller innen zahlreiche Applikationen aus Holz und Leder und setzt außen Platin-Akzente an einer Reihe von Anbauteilen. Die Preise beginnen den Angaben zufolge bei 51 990 Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%