Kia Picanto Kurz geblieben, aber groß geworden

Kias Kleinster, der Picanto, will in seiner Neuauflage ein ganz Großer sein - auch wenn er nicht lang wird, sondern kurz bleibt. Die Schwelle zur preislichen Fünfstelligkeit dürfte jedoch schnell überschritten werden.
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Kia Picanto - Kurz geblieben, aber groß geworden Quelle: Kia
Kia Picanto: Ganz schön sportlich, dieser Zwerg

Um den Picanto im Wettbewerbsumfeld von VW Up, Opel Karl, Suzuki Celerio, Renault Twingo oder Toyota Aygo auch optisch günstig zu positionieren, haben ihm die Designer ein schickes Blechkleid verpasst.

Auf in die nächste Runde: Der Kia Picanto kommt ab Sommer in der dritten Generation auf den deutschen Markt. Der 3,60 Meter lange Kleinstwagen bleibt seinen bisherigen Abmessungen treu, will aber deutlich mehr Platz, Komfort und Sicherheit bieten. Zudem spendieren ihm die Koreaner einen neuen Motor und ein schickeres Aussehen. Preise stehen noch nicht fest. Der nur noch als Fünftürer erhältliche Picanto dürfte jedoch in Kombination mit dem bereits bekannten 49 kW/67 PS starken 1,0-Dreizylinder bei knapp unter 10.000 Euro starten.

Die Schwelle zur preislichen Fünfstelligkeit dürfte jedoch schnell überschritten werden. Schließlich haben sich die Kleinstwagen vom Image der mobilen Verzichtserklärung längst gelöst und bieten ihren Kunden jenseits des jeweiligen Basismodells reichlich Gelegenheit, Komfort zu genießen. So stehen auch im neuen Picanto je nach Ausstattung zahlreiche Individualisierungsoptionen zur Wahl; darunter zählen LED-Tagfahrlicht, ein 7-Zoll-Kartennavigationssystem, die Anbindung an Android Auto und Apple CarPlay, Rückfahrkamera oder eine induktive Ladestation für Smartphones.

Zu den Extras zählen etwa ein 7-Zoll-Kartennavigationssystem, die Anbindung an Android Auto und Apple CarPlay, Rückfahrkamera oder eine induktive Ladestation für Smartphones Quelle: Kia
Für den neuem Picanto sind einige Nettigkeiten bestellbar

Zu den Extras zählen etwa ein 7-Zoll-Kartennavigationssystem, die Anbindung an Android Auto und Apple CarPlay, Rückfahrkamera oder eine induktive Ladestation für Smartphones

Ein Notbremsassistent sowie ein Airbag für das Fahrerknie sind ebenfalls optional verfügbar. Natürlich dürfen auch schicke Felgen nicht fehlen. Im Angebot sind neben den 14-Zoll-Standard-Stahlfelgen Leichtmetallfelgen bis zur 16-Zoll-Größe. Wer will kann auch statt des grauen oder schwarzen Einheitspolsterlooks farbenfrohe Lederimitate für die Sitze ordern.

Apropos Sitze: Diese sind ganz neu und sollen mehr Langstreckenkomfort bieten. Bei der ersten Sitzprobe machte das Gestühl einen guten Eindruck. Die Sitzauflagen sind groß. Die Kopfstützen lassen sich zudem in einem weiten Bereich verstellen. Im Fond geht es ebenfalls kommod zu, zumindest für zwei Mitreisende und wenn die Frontleute Rücksicht auf die hinteren Passagiere nehmen.

Diese Premieren locken Auto-Fans nach Genf
Renault Alpine A110
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Alpine ist für Franzosen so etwas wie Porsche für die Deutschen. Nun kommt die ikonische Sportwagenmarke unter Renault-Regie zurück: Den Start macht in Genf die Neuauflage des Mittelmotor-Renners Alpine A110. Optisch bleibt der flache Zweisitzer nahe am 60er-Jahre-Vorbild.

Und auch das Konzept wird übernommen: ein kräftiger, aber nicht überzüchteter Motor soll in Kombination mit flottem Fahrwerk und geringem Gewicht für fortgeschrittenen Fahrspaß sorgen. Mit 50.000 bis 60.000 Euro Anschaffungspreis dürfte der Alpine im Bereich des Konkurrenzmodells Alfa 4C bleiben.

Range Rover Velar
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Der britische Allradspezialist Land Rover baut die Range-Rover-Familie aus. Das neue Mittelklasse-SUV Velar soll die Lücke zwischen dem kompakten Evoque und dem einen halben Meter längeren Range Rover Sport füllen.

Premiere feiert der zweitürige Allrader auf dem Genfer Autosalon, die Markteinführung erfolgt noch im laufenden Jahr.

Preislich wird er sich wohl im Bereich zwischen 35.000 und 62.000 Euro befinden. Für den Antrieb kommen die unter anderem aus dem Evoque bekannten 2,0-Liter-Diesel und -Benziner in Frage, auch die Sechszylinder aus dem F-Pace der Schwestermarke Jaguar sind denkbar.

Zu den Wettbewerbern des vierten Range-Rover-Modells dürften Modelle wie Audi Q5, BMW X4 und Maserati Levante zählen. Im eigenen Haus richten sich Land Rover Discovery Sport und Jaguar F-Pace an eine vergleichbare Kundschaft.

BMW 5er Touring
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Nach der Limousine zeigt BMW nun auch die Kombi-Variante der neuen 5er-Reihe. Der „Touring“ kommt im Juni, knapp ein halbes Jahr nach dem Start des Viertürers. Dem Publikum präsentiert sich der Kombi erstmals in Genf. Die Preisliste dürfte bei knapp 48.000 Euro starten...

Bei der Technik orientiert sich der Kombi an der Limousine und rückt näher an den großen Bruder 7er
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Unter anderem gibt es einen Spurführungsassistenten, der bis 210 km/h arbeitet und den Wagen in Kombination mit dem Abstandstempomaten zumindest auf der Autobahn zu einem quasi-autonomen Fahrzeug macht.

Dazu kommen ein Ausweichassistent, der bis 160 km/h beim Spurwechsel hilft und ein Seitenkollisionswarner mit aktivem Lenkimpuls. 

BMW 5er Touring
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Mit 4,94 Metern ist die Neuauflage drei Zentimeter länger als ihr Vorgänger, auch breite, Radstand und Höhe haben leicht zugelegt. Das maximale Gepäckraumvolumen wächst um 30 auf 1.700 Liter; und auch bei voller Bestuhlung ist nun etwas mehr Platz für Ladung (570 statt 560 Liter).

Die maximale Zuladung wächst hingegen spürbar: um 120 auf bis zu 730 Kilogramm.

Hyundai macht den neuen i30 lang
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Kurz nach der Markteinführung der Limousine präsentiert Hyundai in Genf den neuen i30 Kombi. Der Kombi ist mit 4,59 Metern rund 25 Zentimeter länger als die Limousine. Zur Serienausstattung gehört unter anderem die bis zu 180 km/h arbeitende adaptive Geschwindigkeitsregelanlage...

Der i30-Kombi ist mit 4,59 Metern rund 25 Zentimeter länger als die Limousine
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Mit einem Fassungsvermögen von 602 Litern, das durch Umklappen der Rücksitze auf bis zu 1650 Liter erweitert werden kann, bietet das Modell einen der höchsten Werte im Segment. In den Seitenablagen des Kofferraums finden sich zusätzliche Staufächer.

Das Kofferraumvolumen ist deutlich gewachsen, es fasst nun je Stellung der asymmetrisch im Verhältnis 60:40 geteilten Rücksitzlehne zwischen 255 und 1.010 Liter. Die zweite Generation musste sich mit Volumina von 200 bis 870 Litern begnügen. Schön: Beim Umlegen der Rücksitzlehnen entsteht keine Stufe, die Ladefläche ist eben.

Den bereits aus dem Vorgänger vertrauten Sauger-Aggregaten, einen Dreizylinder mit 49 kW/67 PS und einen 1,2-Liter-Vierzylinder mit 62 kW/84 PS, stellt Kia ab Herbst einen Turbo-Dreizylinder mit 74 kW/100 PS zur Seite. Das Triebwerk, das schon im neuen Rio und im Ceed zum Einsatz kommt, mobilisiert 172 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 180 erreicht, der Standardspurt gelingt in 10,1 Sekunden. Den Durchschnittsverbrauch gibt Kia mit 4,5 Litern an. Alle Motoren sind an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt; der Vierzylinder kann alternativ mit einer Vierstufen-Automatik aufgeliefert werden.

Der 3,60 Meter lange Kleinstwagen bleibt seinen bisherigen Abmessungen treu, will aber deutlich mehr Platz, Komfort und Sicherheit bieten Quelle: Kia
Kia hat den Picanto kräftig überarbeitet

Der 3,60 Meter lange Kleinstwagen bleibt seinen bisherigen Abmessungen treu, will aber deutlich mehr Platz, Komfort und Sicherheit bieten

Um den Picanto im Wettbewerbsumfeld von VW Up, Opel Karl, Suzuki Celerio, Renault Twingo oder Toyota Aygo auch optisch günstig zu positionieren, haben ihm die Kia-Designer ein schickes Blechkleid verpasst. Das Fahrzeug nimmt unter anderem mit der typischen Tigernasenfront Anleihen beim neuen Rio; es steht durch die verkürzten vorderen und hinteren Überhänge nun satter auf der Straße. Besonders schick sieht der Winzling in der GT-Line-Variante aus.

Hier darf er Muskeln zeigen. Große Luftöffnungen in der Front, sportive Leichtmetallfelgen, Seitenschweller sowie ein Heckdiffusor mit Doppelrohrauspuff machen was her, selbst wenn die Motorisierung dem sportlichen Anspruch nicht ganz gerecht wird.

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  • @ Mark Hoffmann: "Trump,Putin, Brexit, Le Pen, AfD, Wilders usw......all diese Parteien und Personen vertreten eine ganz bestimmte politische Richtung..." Ja, eine widerliche, reaktionäre, undemokratische, fremdenfeindliche, ungerechte, spaltende, unterdrückende, ignorante, bornierte, rücksichtslose, wissenschaftsferne, lügenbasierte, räuberische, oligarchoide... könnte lange so weiter gehen - Sie verstehen wohl, was ich meine. Merkwürdig, dass Sie die Scheichs in der Golfregion nicht mögen, die sind aus dem selben Holz geschnitzt wie Ihre "Helden". Pfui Deibel!

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