Kia Rio Günstiger als der Vorgänger

Kia schickt den Rio in die vierte Runde. Im September bringt der koreanische Hersteller die Neuauflage des Kleinwagens in den Handel. Das Auto ist zwar größer als der Vorgänger und besser ausgestattet, wird aber günstiger.
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  • dpa
Kleiner Koreaner in vierter Generation: Der neue Kia Rio steht ab September bei den Händlern. Die Preise beginnen bei 9.990 Euro.

Kleiner Koreaner in vierter Generation: Der neue Kia Rio steht ab September bei den Händlern. Die Preise beginnen bei 9.990 Euro.

SeoulDer Einstiegspreis für den Kia Rio sinkt um 2.000 Euro auf 9.990 Euro, erklärte der Hersteller bei der Fahrzeugpräsentation in Seoul. Dafür bekommen Kunden einen 4,05 Meter langen Fünftürer mit 2,57 Metern Radstand und 288 Litern Kofferraumvolumen. Der vom deutschen Designer Peter Schreyer gezeichnete Wagen ist serienmäßig mit ESP und sechs Airbags ausgestattet. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem eine Lenkrad- oder Sitzheizung, ein Navigationssystem mit Rückfahrkamera und ein schlüsselloses Zugangssystem. Außerdem bietet Kia für alle Motorvarianten eine Start-Stopp-Automatik an.

Was Hyundai und Kia zu bieten haben
Hyundai's concept car Portico is on display at the International car show IAA in Frankfurt
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Der Marktanteil von Hyundai in Deutschland ist bescheiden: 2,8 Prozent sind es gerade mal. Doch die Zahl täuscht über Größe und Wachstumsrate des koreanischen Autoriesen hinweg. Längst haben die Koreaner zahlreiche Wettbewerber überholt. Ein Blick auf die aktuellen Modelle und Zahlen. (Foto: Hyundai Concept Car Portico bei der IAA 2005)

Chung Mong-koo
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Der mächtige Hyundai-Chef Chung Mong-koo dürfte 2011 schon 6,5 Millionen Autos verkaufen, das wären rund 800.000 mehr als 2010. International belegt Hyundai damit bereits Rang vier hinter General Motors, VW und Toyota. In den USA verkauft Hyundai mittlerweile mehr Autos als Daimler, Porsche, BMW und VW.

huGO-BildID: 20506706 South Korean models
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Bei entscheidenden Kennziffern haben die Koreaner die Deutschen bereits abgehängt. Während VW in den vergangenen fünf Jahren im Schnitt um gut sechs Prozent gewachsen ist, legte Hyundai um nicht weniger als 14 Prozent zu. Und: Hyundai wirtschaftet profitabler als die Wolfsburger, womit sich der Expansionskurs bequem bezahlen lässt. Pro Fahrzeug verdienten die Koreaner zuletzt 940 Euro, die Deutschen hingegen nur 860 Euro.

Hyundai Motor's sedans are placed to be loaded into a ship for export at a port in Ulsan
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Der 73-jährige Hyundai-Patriarch Chung-Mong-koo führt das Unternehmen und seine gut 120.000 Mitarbeiter aus der Konzernzentrale im Süden Seouls. Es gilt das Motto: „Wachstum, Wachstum, Wachstum!“ Geringe Arbeitskosten, zumindest im Vergleich zu Europa, gepaart mit niedrigen Zöllen machen Koreas Autos überall auf der Welt konkurrenzfähig. Dabei passt sich Hyundai flexibel dem regionalen Geschmack an.

Engineers look at a body of Hyundai Motor's Genesis displayed at a research and development centre at a Hyundai Steel plant in Dangjin
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In Europa orientiert sich der Hyundai i30 an Vorbildern wie dem VW Golf. In den USA fordert die Oberklasse-Limousine Genesis deutsche Importmodelle wie die Mercedes-E-Klasse heraus.

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Zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte von Hyundai in Deutschland gibt es ein eigens für den europäischen Markt entwickeltes Modell. In Deutschland fährt Hyundai mit dem neuen i40 ins Dienstwagen-Segment hinein, und könnte für viele eine Passat-Alternative darstellen.

HYUNDAI MOTOR UNVEILS ITS NEW SPORTS CAR TUSCANI IN SEOUL
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Koreas kleiner Heimatmarkt mit knapp 49 Millionen Einwohnern treibt die Unternehmen des Landes in die Welt hinaus. Vorbild ist: die Exportnation Deutschland. Hyundai wurde 1967 gegründet und produzierte seit 1968 in Lizenz den Ford Cortina. 1974 wurde auf dem Turiner Autosalon mit dem Pony das erste in Korea entwickelte Modell vorgestellt, das auch nach Europa exportiert wird. 1986 exportiert das Unternehmen erstmals Autos in die USA, fünf Jahre später wird Hyundai Deutschland gegründet. 1996 meldet Hyundai eine Million verkaufte Fahrzeuge, 2001 wird in Europa bereits das zweimillionste koreanische Modell verkauft. (Foto: Modell Tuscani von 2001)

Für den Antrieb stehen zunächst zwei Benziner mit 1,2 oder 1,4 Liter Hubraum zur Wahl. Die beiden verfügbaren Diesel sind 1,1 und 1,4 Liter groß. Die Motoren decken eine Leistungsspanne von 75 PS bis 109 PS ab und ermöglichen Spitzengeschwindigkeiten bis 183 km/h. Der sparsamste Diesel kommt auf einen Verbrauch von 3,2 Litern (CO2-Ausstoß: 85 g/km). Der größte Benziner verbraucht laut Kia im Schnitt 5,3 Liter (CO2-Ausstoß: 124 g/km).

Beim Fünftürer wird es nicht bleiben: Anfang 2012 will Kia einen etwas sportlicher geschnittenen Rio mit drei Türen nachreichen. Außerdem gibt es den Wagen als Stufenheck-Variante, die allerdings nicht für den Markt in Westeuropa bestimmt ist.

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