Kleinserie geplant
Stromlinienfahrzeug Acabion fährt in Genf vor

dpa/gms LUZERN. Auf dem Genfer Automobilsalon hat eines der schnellsten Straßenfahrzeuge der Welt Premiere. Bei der Messe von 2. bis 12. März wird der Entwickler Peter Maskus den zweirädrigen Acabion vorstellen.

Das Stromlinienfahrzeug soll noch in diesem Jahr in einer Kleinserie gebaut werden und eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 450 Stundenkilometer (km/h) erreichen. Wie der Entwickler in Luzern (Schweiz) mitteilte, ist der Acabion streng nach bionischen Kriterien entwickelt worden und deshalb besonders leicht und windschnittig.

So wiegt der vom Rumpf eines Kampfjets inspirierte Zweisitzer laut Maskus nur 359 Kilogramm und kommt auf einen cw-Wert von 0,18. Für den Stand und niedrige Geschwindigkeiten verfügt der Acabion über ein ausfahrbares „Landefahrwerk“. Neben zwei Erwachsenen sollen 150 Liter Gepäck Platz finden. Ist der Wagen nur mit dem Fahrer unterwegs, passen 500 Liter Ladung hinein.

Angetrieben wird das Fahrzeug vom überarbeiteten Aggregat des Motorrades Suzuki GSX 1 300 R mit Turboaufladung, das je nach Kundenwunsch zwischen 221 kW/300 PS und 515 kW/700 PS leisten soll. Übertragen wird die Kraft mit einem Sechsganggetriebe, das für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt ist und im ersten Gang bereits 160 km/h erlaubt. Damit ist nach Angaben des Herstellers eine Höchstgeschwindigkeit von 550 km/h möglich. Allerdings werde die straßenzugelassene Variante bei 450 km/h abgeriegelt.

Bei 200 km/h liege sein Verbrauch bei fünf Litern auf 100 Kilometern, mit einem schwächeren Antriebsaggregat würden dafür drei Liter reichen, sagt Maskus. Trotz Fahrleistungen über Formel-1-Niveau soll der Acabion nur etwa halb so viel Kraftstoff wie ein moderner Kleinwagen mit fortschrittlichem Dieselmotor verbrauchen, sagt der Entwickler. Damit der Zweisitzer in der Innenstadt ohne Verbrauch und Schadstoffe fahren kann, bekommt er zudem einen Elektromotor für den Kurzstreckeneinsatz.

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