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Carsharing: Das Auto teilen – und seine Kosten

Wer nicht allzu häufig ein Fahrzeug braucht, für den kann sich Carsharing lohnen. Das schont die Umwelt ebenso wie das Portemonnaie

IGS DÜSSELDORF. Nur rund 40 Minuten wird ein Auto im Schnitt pro Tag gefahren. Die übrigen 23 Stunden und 20 Minuten steht es ungenutzt herum, berichtet der Bundesverband Carsharing (BCS).

Was liegt da näher, als den Wagen mit anderen Personen zu teilen und nur für die Zeit und die Strecke zu bezahlen, für die der Wagen genutzt wird?

Genau das ist die Idee des Carsharings, also des Autoteilens, an dem sich nach BCS-Angaben bundesweit mehr als 80 000 Menschen beteiligen. Wie Carsharing genau funktioniert? Hier in Kürze die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wie werde ich Carsharer?

Sie schließen einen Vertrag mit einem örtlichen Carsharing-Anbieter ab. Sie hinterlegen eine Kaution und zahlen eine Aufnahmegebühr. Fortan werden außerdem monatliche Fixbeiträge fällig, die etwa zwischen drei und zehn Euro liegen. Welche Kosten habe ich als Carsharer? Sie zahlen einen Zeit- und einen Kilometertarif für die Nutzung des Wagens. Über die Höhe der Tarife informieren die Anbieter auf ihren Webseiten.

Weitere Kosten entstehen nicht: Für Treibstoff, Versicherung und Reparaturen muss nicht zusätzlich gezahlt werden. Die Autos sind vollkaskoversichert.

Wie komme ich an ein Auto?

Die Buchungszentralen der Carsharing-Anbieter sind rund um die Uhr zu erreichen. Viele bieten außerdem die Buchung über das Internet an. Nach Angaben des BCS steht in 90 Prozent der Fälle ein Auto zur Verfügung, wenn ein Carsharer eins buchen will. Dabei gehören vom Kleinwagen über den Kombi bis zum Transporter alle Fahrzeugtypen zur Flotte der Carsharing-Anbieter. Die Stellplätze sind nicht nur in der Stadtmitte, sondern auch in Wohngebieten.

In der Regel müssen sich die Carsharer festlegen, zu welchem Zeitpunkt sie den Wagen zurückgeben. Den Autoschlüssel gibt es in einem Tresor am Stellplatz. Ein Nachteil der Carsharing-Anbieter gegenüber Autovermietern liegt aber darin, dass die „One-way“-Nutzung nicht möglich ist.

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