Komfortlösungen im Detail: Audi Q7 startet im März für 48 900 Euro

Komfortlösungen im Detail
Audi Q7 startet im März für 48 900 Euro

Audi bringt den Geländewagen Q7 Anfang März zu den Händlern in Deutschland.

HB INGOLSTADT. Der Grundpreis des ersten Sport Utility Vehicles (SUV) des Ingolstädter Autoherstellers beträgt 48 900 Euro, berichtet Alexander Buk, Leiter des Q7-Produktmarketings.

Der Preis gilt für die derzeitige Einstiegsmotorisierung mit 171 kW/233 PS starkem 3,0-Liter-V6-Turbodiesel. Das Q7-Topmodell mit 4,2 Liter großem FSI-V8-Motor und 257 kW/350 PS, das ebenfalls von März an erhältlich ist, steht mit 64 900 Euro in der Liste.

Bei dieser Auswahl wird es jedoch nicht bleiben: Im zweiten Halbjahr 2006 will Audi die Q7-Motorenpalette laut Buk nach unten um einen 3,6 Liter großen Sechszylinder mit 206 kW/280 PS ergänzen. Preislich werde der kleine FSI-Direkteinspritzer etwa im Bereich des 3,0-Liter-TDI liegen. Bis 2008 soll für den Q7 zudem ein mit VW und Porsche entwickelter Hybrid-Antrieb zur Verfügung stehen. Auch nach oben ist bei der Motorisierung laut Buk noch Luft. Zwar werde es vom Q7 wohl keine leistungsstarke S-Variante geben. „Aber wir machen uns natürlich Gedanken über höhere Motorisierungen. Platz wäre genug da.“

Der Q7 wurde als sportlicher „Geländewagen mit PKW-Eigenschaften“ entwickelt, sagt Buk. Der 5,09 Meter lange, 1,98 Meter breite, 1,74 Meter hohe und immerhin 2,24 Tonnen schwere Koloss fährt sich daher trotzdem eher leichtgängig. Dazu tragen neben den kräftigen Motoren der permanente quattro-Allradantrieb und eine geschwindigkeitsabhängige Servolenkung bei. Sie soll Lenkbewegungen zum Beispiel beim Ein- oder Ausparken unterstützen.

Auf der Straße kann der Q7 mit manchen Sportwagen mithalten: Mit einem maximalen Drehmoment von 440 Newtonmeter beschleunigt etwa der 4,2-Liter-V8 in nur 7,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 248 Stundenkilometer (km/h). Den Durchschnittsverbrauch gibt Audi mit 13,6 Litern an. Der Turbodiesel erreicht mit maximal 500 Newtonmetern immerhin noch 216 km/h. Dafür ist der Durchschnittsverbrauch mit 10,6 Litern günstiger. Geschaltet wird bei beiden Motoren mit einer sechsstufigen Tiptronic-Automatik.

Auch das Design soll laut Alexander Buk für Sportlichkeit stehen: So erinnert die geschwungene Dachlinie über dem flachen Fensterband an die Silhouette eines Coupés. Die bullige Frontpartie ist vom Singleframe-Kühlergrill und V-förmigen Linien der Motorhaube geprägt.

Bei aller Sportlichkeit wollten die Entwickler laut Buk die Vielseitigkeit nicht zu kurz kommen lassen. So kann der Q7 als Fünf-, Sechs- oder Siebensitzer mit dritter Sitzreihe und umklappbaren Einzelrücksitzen bestellt werden. Insgesamt seien dadurch 28 Sitzkombinationen möglich. Hinter der großen, seitlich „umgreifenden“ Heckklappe lassen sich bis zu 2035 Liter an Zuladung verstauen.

Darüber hinaus sollen elektronische Helfer und Komfortfunktionen das Fahren mit dem Q7 möglichst angenehm machen. So lässt sich die als Extra erhältliche Luftfederung unterschiedlich straff einstellen. Auf Knopfdruck kann außerdem zum bequemeren Ein- und Ausladen das Heck abgesenkt werden. Beim Spurwechsel wird der Fahrer vom ebenfalls optionalen „side assist“ unterstützt. Und wer sich beim Rangieren nicht aufs eigene Augenmaß verlassen will, kann als Sonderausstattung eine Einparkhilfe mit Rückfahrkamera bestellen. Zur Serienausstattung gehören ferner ein Multimediasystem, Front-, Kopf- und Seitenairbags sowie ABS mit ESP. Ebenfalls erhältlich ist eine Abstandsregelung.

Manche Komfortlösungen stecken indes im Detail: So fahren etwa bei kalten Temperaturen die Scheibenwischer beim Abstellen des Q7 ein Stück weit nach oben. Das soll verhindern, dass die Wischer im Winter in der Mulde zwischen Motorhaube und Windschutzscheibe einschneien und festfrieren, erklärt Buk. „Vielleicht freut sich auch die ein oder andere Politesse darüber“, scherzt der Marketingmann - immerhin lässt sich dadurch auch ein Strafzettel besser unterklemmen.

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