Kritik von VW-Manager
Autobauer fordern Nachbesserung der Biosprit-Förderung

Die Automobilbauer VW und Daimler-Chrysler wollen die Weiterentwicklung beim Biosprit vorantreiben, fordern dazu aber eine Nachbesserung bei der steuerlichen Förderung.

HB BERLIN. So müsse die Steuerförderung synthetischer Kraftstoffe der zweiten Öko-Generation über die bis 2015 gesetzte Frist hinaus verlängert werden, sagte Wolfgang Steiger, Leiter der Antriebsforschung bei VW, am Donnerstag auf einem Kongress in Berlin.

Im Interesse der Nachhaltigkeit wäre auch eine Staffelung dieser Förderung nach CO2-Ausstoß sowie sozialen und ökologischen Aspekten erforderlich, sagte Steiger. So könnte der Steuerbonus höher ausfallen, wenn die Rohstoffproduktion arbeitsintensiv sei, oder ganz wegfallen, wenn der Kraftstoff - zum Beispiel billiges Palmöl - aus Südamerika um den Preis des Abholzens von Urwäldern - importiert werde. „Jeder kann dann seine Anlagen danach ausrichten, eine verbesserte Steuerbefreiung zu bekommen“, sagte der VW-Manager. Nach dem jetzigen Energiesteuergesetz sollen Bioethanol und neue Biokraftstoffe wie BTL (Biomass to liquid/flüssiges Syntheseverfahren) ohne weitere Auflagen bis zum Jahr 2015 steuerfrei bleiben.

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