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Kurse helfen nach Führerscheinverlust beim „Idiotentest“

Vorbereitungskurse können Verkehrssündern nach dem Verlust ihres Führerscheins helfen, die medizinisch- psychologische Untersuchung (MPU) zu bestehen. Das erläutert Michael Ludovisy vom Adac in München.

dpa/gms MüNCHEN. Vorbereitungskurse können Verkehrssündern nach dem Verlust ihres Führerscheins helfen, die medizinisch- psychologische Untersuchung (MPU) zu bestehen. Das erläutert Michael Ludovisy vom Adac in München.

Wer seinen Führerschein verliert, sollte sich möglichst früh informieren, ob er den so genannten Idiotentest absolvieren muss. Nicht immer werde dies den Autofahrern sofort mitgeteilt. Während der Vorbereitung sollten die Kandidaten dann aufarbeiten, warum ihnen der Führerschein entzogen wurde.

Auf die MPU können sich Autofahrer in Beratungsgesprächen mit Verkehrspsychologen vorbereiten. Wer seinen Führerschein entzogen bekommt, könne sich zum Beispiel bei den Informationsstellen des TÜV über Kurse und Beratungsangebote erkundigen. „Eine Garantie dafür, dass man den Führerschein dann wiederbekommt, können Anbieter solcher Kurse aber nicht geben“, sagt Ludovisy. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) in Berlin warnt ebenfalls vor Scharlatanen, einen Erfolg beim „Idiotentest“ versprechen. Eine gute Beratung helfe allerdings dabei, die Fahrerlaubnis schneller zurück zu erhalten.

Medizinisch-psychologische Untersuchungen werden unter Umständen bei Verstößen gegen Promillegrenzen, aber auch bei gesundheitlichen Problemen von Autofahrern angefordert, erklärt Ludovisy. Auch wenn ein Autofahrer Unfallflucht begangen hat oder durch rücksichtslose Verkehrsgefährdung aufgefallen ist, muss er unter Umständen damit rechnen, in einem Gutachten überprüft zu werden. In dem Test gehe es vor allem darum, sicher zu stellen, dass die Verkehrssünder ihr Verhalten im Straßenverkehr in Zukunft ändern.

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