LA Auto Show
Hybrid-Jetta fährt in USA vor

Den neuen Jetta Hybrid präsentiert VW derzeit auf der LA Auto Show. Nach dem Touareg ist der für den US-Markt entwickelte Wagen das zweite Hybridfahrzeug der Marke. Ab März rollt er auch in Deutschland.
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Wolfsburg / Los Angeles/USADie US-Version des neuen Jetta Hybrid präsentiert VW jetzt auf der Los Angeles Auto Show (30. November bis 9. Dezember). Nach dem Touareg ist der für den US-Markt entwickelte Jetta das zweite Hybridfahrzeug der Marke und soll ab März 2013 zu Preisen ab etwa 30.000 Euro auch in Deutschland verkauft werden.

Das Hybridsystem besteht aus einem 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbo-Benziner mit 110 kW/150 PS und einem Elektromotor mit 20 kW/27 PS. Die Kraftübertragung übernimmt ein 7-Gang-Doppelkupplungs-Automatikgetriebe.

Im elektrischen Modus koppelt sich der Benziner beim Ausrollen und Bremsen mit einer Trennkupplung komplett vom Antriebsstrang ab. Beim Bremsen arbeitet der Elektromotor als Generator und lädt die Lithium-Ionen-Batterie mit 1,1 kWh Kapazität wieder auf. Gleiches geschieht bei niedriger Batteriekapazität. Dann leitet der Verbrennungsmotor überschüssige Energie an den Elektromotor weiter.

Knapp zwei Kilometer kann das Hybrid-Fahrzeug rein elektrisch fahren. Bei starker Beschleunigung unterstützt der Elektromotor den Benziner (Boost-Funktion). Trotz recht sportlicher Fahrleistungen – der Sprint von Null auf 100 km/h wird mit unter neun Sekunden angegeben – soll die Stufenheck-Variante des Golf nur 5,2 Litern Benzin auf 100 Kilometern verbrauchen.

Optisch unterscheidet sich der Jetta Hybrid durch einen veränderten Frontspoiler, einen Heckdiffusor und einen integrierten Heckspoiler von seinen konventionell Brüdern.

 

Kommentare zu " LA Auto Show: Hybrid-Jetta fährt in USA vor"

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  • In Deutschland für 30.000 Euro zu haben und in den USA für 20.000 Euro:
    http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/vw-jetta-hybrid-fahrspass-in-der-kompakt-limousine-a-869730.html

    Sicher sind ein paar Ausstattungsunterschiede vorhanden; ein gewisser spürbarer Preisunterschied bleibt dennoch.

    Der JETTA kommt spät aber er kommt. In den USA ist dieser Wagentyp so beliebt wie nur irgendetwas ... in Deutschland zwar nicht so euphorisch, aber immerhin. Die Kofferraumform/Heckpartie ist eben so stark in den Staaten beliebt.

    Bald wird nahezu jeder Benziner so zu haben sein. Ein bißchen Elektroauto ist dann fast in jedem Fahrzeug. Es wird so auch den Markt der Leistungselektronik, der Batterie und des E-Motors beleben. Durch die hohen Stückzahlen kann dann vieles günstiger werden. Gut für die Hersteller und gut für die Kunden.

  • So, jetzt geht VW mit Hybriden an den Start. 15 Jahre nach Toyota. Wetten, dass die deutsche Fachpresse jetzt Hybride plötzlich besonders gut bewertet und damit aufhört, Benziner mit Diesel zu vergleichen!

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

  • "Knapp zwei Kilometer kann das Hybrid-Fahrzeug rein elektrisch fahren" und das fuer 30.000 Euro? Hoffen wir, dass einer (am besten beide) der Werte ein Schreibfehler sind. So wird das nix. Schade.

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