Lamborghini Veneno Roadster
Rasende Skultpur für 3,3 Millionen Euro

Die Präsentation des Lamborghini Veneno Roadster ist ein weiterer Höhepunkt im Jahr des 50. Firmenjubiläums der Marke: Nur neun Exemplare des offenen Rennsport-Prototypen werden gebaut - mit Straßenzulassung.
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Sant’Agata Bolognese/ItalienRund 3,3 Millionen Euro zuzüglich Steuern wird jeder Lamborghini Veneno Roadster kosten, den das Unternehmen 2014 produzieren will. Exklusivität ist den Käufern sicher, denn die Auflage des offenen Supersportwagens mit Straßenzulassung ist auf neun Exemplare limitiert.

Die Präsentation dieses Rennsport-Prototypen ist ein weiterer Höhepunkt im Jahr des 50. Firmenjubiläums der Marke. Lamborghini verspricht "ein intensives Fahrerlebnis, denn offen bedeutet hier wirklich offen: Ein Verdeck für Fahrer und Beifahrer ist nicht vorgesehen".

Ein stabiler Überrollschutz ist jedoch vorhanden. Weil der Roadster zudem alle Sicherheitssysteme von den Airbags bis zum spezifisch adaptierten Fahrdynamiksystem ESP an Bord hat, erfüllt er laut Hersteller "die gültigen Sicherheits- und Zulassungsvorschriften weltweit".

Dass der Roadster rennstreckentauglich ist, belegen Zahlen: Die maximale Leistung beträgt 552 kW/750 PS; damit beschleunigt der Veneno Roadster in 2,9 Sekunden von null auf 100 km/h und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 355 km/h.

Herzstück des Kraftpakets ist ein V-Zwölfzylinder mit 6,5 Liter Hubraum, wobei ein extrem schnell schaltendes Getriebe die Kraft an den permanenten Allradantrieb weiter gibt.

Die Karosserie und sämtliche Exterieur-Teile bestehen aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff. Dieser Werkstoff dominiert auch im Innenraum des Veneno Roadster.

Des Leichtbau wegen sind Cockpit und Teile der beiden Schalensitze mit einer gewebten Kohlefaser bezogen. Lamborghini hat damit ein Trockengewicht von 1.490 Kilogramm und ein Leistungsgewicht von 1,99 Kilogramm pro PS realisiert.

Die Front, so Lamborghini, wirke wie ein aerodynamischer Flügel. Die optische Trennung der hinteren Kotflügel von der Karosserie diene ebenfalls der Optimierung des aerodynamischen Strömungsverhaltens. Der Wagenboden ist glattflächig; er geht über in einen weit nach hinten gezogenen Diffusor, der die vier voluminösen Endrohre der Abgasanlage einrahmt.

Großflächige Öffnungen dienen der Motorraumentlüftung und leiten die Luft zum einstellbaren Heckflügel. Der Kohlefaserring um den Felgenkranz arbeitet wie eine Turbine und liefert zusätzliche Kühlluft zu den Carbon-Keramik-Bremsscheiben.

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