Laut Medienbericht
Audi steigt definitiv ins Kleinwagensegment ein

Der Automobilhersteller Audi steigt definitiv ins Kleinwagensegment ein. „Wir haben den Bau des kleinen Audi intern bereits entschieden“, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

HB FRANKFURT. Anders als erwartet wird das neue Modell allerdings nicht A1 heißen. „Die Stückzahl ist noch nicht festgelegt, aber eine Größenordnung von mehr als 100.000 Einheiten im Jahr ist realistisch“, sagte Stadler weiter. Audi wolle außerdem den Hauptkonkurrenten BMW in der Profitabilität überholen: „Unser Ziel ist es, in der Rendite 2015 vor all unseren Wettbewerbern zu liegen.“

Stadler will das Auto im Volkswagen-Werk Brüssel bauen lassen, „wenn die Rahmenbedingungen dort stimmen“. VW hatte Ende 2006 die Produktion des Golf aus der belgischen Hauptstadt nach Wolfsburg verlagert, was in Brüssel zu wochenlangen Streiks führte. Der Bau des Audi-Kleinwagens ab 2009 soll 2200 Stellen dort sichern. Der „FAZ“ zufolge soll das neue Modell nicht wie erwartet A1 heißen.

Stadler bekräftigte die ehrgeizigen Wachstumspläne für Audi, nachdem sein Vorgänger in Ingolstadt, Martin Winterkorn, an die Spitze von VW gerückt war. Bis 2015 soll der Absatz von Audi auf 1,5 Millionen von zuletzt 900.000 Autos im Jahr steigen.

Gleichzeitig will Stadler den Umsatz pro Fahrzeug, die Kapital- und die Umsatzrendite steigern und damit den Münchener Rivalen BMW überholen. „Unser Ziel ist es, in der Rendite 2015 vor all unseren Wettbewerbern zu liegen“, sagte er.

Noch vorher soll auch der Bau eines Audi-Werks in Amerika wieder ein Thema werden. „Darüber denken wir nach, wenn wir mehr als 1,2 Millionen Autos bauen“, sagte Stadler. Die eigentlich für das kommende Jahr angepeilte Umsatzrendite von sechs Prozent werde Audi schon früher erreichen. 2005 lag sie bei 4,9 Prozent.

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