Leasinggesellschaften
Studie: Flottenmanager bieten zu wenig Service

Die Leasinggesellschaften werden in Zukunft noch stärker als bisher an ihren Serviceleistungen im Fuhrparkmanagement gemessen. Das entscheidende Kriterium sei dabei die „Erreichbarkeit rund um die Uhr“, dicht gefolgt vom „Schadenmanagement mit 24-Stunden-Hotline“.

HB FRANKFURT. Dies geht aus einer Studie des Center Automotive Research (Car) der FH Gelsenkirchen im Auftrag des Unternehmens Athlon Car Lease Germany hervor. Unzufrieden sind die Kunden der Branche demnach noch mit den Internet-Lösungen, die eine Entlastung von administrativen Aufgaben für die Fuhrparkmanager bringen sollen. Mit der relativ schlechten Benotung von 2,7 bestehe hier noch für viele Leasinggesellschaften Aufholbedarf, so die Studie unter 1 264 mittelständischen Betrieben mit mindestens 20 Fahrzeugen.

Das Flottenmanagement für Großkunden ist für die Leasing-Anbieter ein zentrales Produkt, um die Kunden enger zu binden. Während die Wertschöpfung aus dem reinen Automobilbau seit Jahren sinkt, lassen sich hier noch bessere Gewinnmargen erzielen. Bei der Volkswagen Financial Services AG fallen unter das Flottenmanagement beispielsweise die Wartung, der Reifenwechsel und die Unfallbearbeitung. Branchenbeobachter sehen das Geschäft mit Gewerbe- und Flottenkunden als wichtige Expansionsbereiche, in denen europaweit in den kommenden Jahren ein Wachstum von mindestens drei Prozent zu erzielen ist. Dabei werden sich die herstellergebundenen Anbieter zunehmend der Konkurrenz unabhängiger Leasinggesellschaften und Flottenmanager stellen müssen.

Laut der Studie der FH Gelsenkirchen tendieren fast drei Viertel der Fuhrparkmanager nicht zu Billigangeboten. Vielmehr besteht die Bereitschaft, viele Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen und dafür auch höhere Leasingraten zu zahlen. Andererseits gaben fast 27 Prozent der befragten Kunden an, dass sie unabhängig vom Niveau des Services an niedrigen Leasingraten interessiert seien. Bei Nachfragen stellte sich dann aber auch heraus, dass sowohl die Serviceorientierten als auch die Preissensiblen auf ein möglichst breites Angebot nicht verzichten wollten.

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