Leichtere Schadensregulierung nach Unfall
Auslandsfahrten nur mit Grüner Versicherungskarte

Bei Fahrten mit dem eigenen Auto ins Ausland sollte die Grüne Versicherungskarte immer dabei sein. Die hellgrüne "Internationale Versicherungskarte für Kraftverkehr", die die eigene Kfz-Versicherung ausstellt, dient im Ausland als Nachweis einer gültigen Haftpflichtversicherung. Sie erleichtert bei einem Unfall im Ausland erheblich die Schadensregulierung.

ap MÜNCHEN. Seit Anfang des Jahres ist die Grüne Karte auch in Russland gültig. Damit muss man auch bei der Einreise nach Russland keine Grenzversicherung mehr abschließen, wenn man die Grüne Karte vorweisen kann. Allerdings sollten Russlandreisende schon beim Beantragen der Karte darauf achten, dass diese auch das Kürzel "RUS" enthält. Pflicht ist die Karte auch in Serbien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Moldawien, Montenegro, Mazedonien, Ukraine und Weißrussland.

Für Auslandsfahrten innerhalb der Europäischen Union braucht man keine Grüne Versicherungskarte. Innerhalb der EU reicht das amtliche Kennzeichen als Versicherungsnachweis aus. Allerdings rät der ADAC, die Grüne Karte auch bei Reisen ins EU-Ausland mitzunehmen.

Die Behörden sind in einigen Ländern häufig noch nicht über den Wegfall der Mitführpflicht informiert und verhängen dann Bußgelder. Außerdem erleichtert die Karte auch innerhalb der EU die Abwicklung von Unfällen.

Die Grüne Karte hat seit Januar ein neues Erscheinungsbild. Die Karte gibt es nun im größeren DIN-A4-Format. Bis zum 31. Dezember 2010 bleiben die alten grünen Karten aber weiter gültig. Bereits ausgegebene Karten gelten zudem in jedem Fall bis zum eingetragenen Ablaufdatum.

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