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Leiser Luxus

Dienswagen sind begehrt. Nicht nur bei CEOs und ihrem Manager-Gefolge. Auch bei Langfingern verfehlen sie nicht ihre Wirkung.

HB DÜSSELDORF. Das bekam jetzt auch Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Bankenmetropole Frankfurt und Präsidentin des Deutschen Städtetages, zu spüren. Ihr Dienst-Mercedes vom Kaliber S 600 wurde ihrem Fahrer aus der Garage gestohlen. Doch die Freude der Diebe währte nur kurz. Dank des GPS-Systems konnte der Wagen neben anderen hochkarätigen Fahrzeugen in einem Frankfurter Parkhaus von der Polizei sichergestellt werden.

Die Investition in Luxus hatte sich also für Frankfurts Stadtchefin gelohnt. „Der Trend zur gehobenen oder gar luxuriösen Ausstattung beim Geschäftswagen ist nicht zu verkennen“, sagt Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Automobilforschung an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Da kommt ein kleinerer Wagen so teuer wie die nächste Größe – ist aber, dem wirtschaftlichen Klima angepasst, unauffälliger.

Zum Luxusambiente der Firmenwagen von Deutschlands Führungskräften gehört heute weit mehr als das Navigationssystem. Zum Standard zählen Lederausstattung und Business-Paket, möglichst mit Telefon- und Internetanschluss. Weitere Selbstverständlichkeiten: Klimatronic und Automatikschaltung. Wenn der Fahrer eines 5er-BMW oder einer S-Klasse von Mercedes dann noch eine gedeckte Metallic-Farbe wie Dunkelblau, Schwarz oder Silber wählt, kann auf der Dienstfahrt eigentlich nichts mehr schief gehen.

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