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Lexus: Premiummarke auf Image-Suche

Mit der Gründung seines Premium-Ablegers Lexus wollte Toyota 1989 in die Luxusliga der Automobilbranche vorstoßen. In den USA ist das Vorhaben geglückt. Die Verkaufszahlen in Deutschland aber sind eher mau.

von Thomas Schneider Quelle: MID
Das erste Modell der Premium-Tochter von Toyota war 1989 der Lexus LS 400. Quelle: MID
Das erste Modell der Premium-Tochter von Toyota war 1989 der Lexus LS 400. Quelle: MID

MaintalDer Marke Lexus fehlt es an Image, um gegen Mercedes, BMW und Co. zu bestehen. Daher haben die Japaner in den vergangenen Jahren einiges versucht, daran etwas zu ändern. Mit Sportlichkeit und Hybridtechnik hofft man auf dem rechten Weg zu sein.

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Am Anfang stand das Oberklasse-Modell "LS", das der Mercedes S-Klasse und dem BMW 7er Konkurrenz machen sollte. Mittlerweile steht das Modell in der vierten Generation bei den Händlern. Der LS prägte laut EurotaxSchwacke das Image der Marke, denn die Fahrzeuge würden in erster Linie mit hoher Zuverlässigkeit in Verbindung gebracht.

Zu Beginn des Jahrtausends entwickelten sich die Verkaufszahlen noch vielversprechend. Sie stiegen von Jahr 2000 bis zum Jahr 2006 von 2470 abgesetzten Autos auf 5100 Fahrzeuge pro Jahr.

Mit der Einführung des IS-F hat Lexus 2008 die F-Baureihe eingeführt. Dadurch soll die Marke ein sportlicheres Image erhalten. Quelle: MID
Mit der Einführung des IS-F hat Lexus 2008 die F-Baureihe eingeführt. Dadurch soll die Marke ein sportlicheres Image erhalten. Quelle: MID

Seitdem jedoch sanken die Verkäufe dramatisch. Im Jahr 2010 fanden nur noch bei 2000 Lexus einen Käufer. Scheinbar fehlt bei Lexus das entscheidende Kaufargument, denn die einst gelobte Zuverlässigkeit findet sich auch bei den Toyota-Fahrzeugen selbst, und das zu einem weitaus niedrigeren Preis. Auch der etablierte deutsche Wettbewerb bietet verlässliche Autos.

Toyota- und Lexus-Modelle

Lexus hat daher in den vergangenen Jahren versucht, sein Angebotsprofil zu schärfen, indem das Unternehmen mehr Vielfalt bei den Produkten, Sportlichkeit und die Hybridtechnik anbietet. So reicht die Modellpalette heute vom Kompaktwagen CT über die Mittelklasse-Limousinen IS und GS sowie den LS in der Oberklasse und das Coupé-Cabrio IS 250C bis zum Luxus-SUV RX.

  • 09.11.2012, 07:12 UhrFuhrparkleiter

    ...und wieder Schwachsinn: Wenn sich die vermeintlichen Premiumprodukte aus Deutschland - die Bezeichnung ist nur Vorwand um möglichst teuer zu verkaufen - weltweit so gut verkaufen lassen, warum liegen ausgerechnet Toyota und GM vor VW? Werden Sie wach...oder lassen Sie sich weiter von der Werbung einlullen.

  • 07.11.2012, 18:31 Uhrgottseidank_ex-autohaendler

    Ich gebe Ihnen ohne Einschränkung recht. Amis sind nicht blöder als deutsche Auto-Machos. Die können Autos bauen, siehe Corvette und die Japaner sowieso.
    Hochmut kommt vor dem Fall! Und Kommentator "scharfschuetze" wird auch noch auf seinem arroganten Arsch landen!

  • 07.11.2012, 15:12 Uhrscharfschuetze

    Dass Amerikaner keine Ahnung von Autos haben, sieht man schon daran, daß ihre Autos auf dem Weltmarkt (ausser Amerika selbst)keine Chance haben.
    Wenn sie ausserhalb was verkaufen wollen, müssen sie Chevrolet-Logos auf kleine Daewoos kleben.

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