Maserati-Wertsteigerung
Plus 422 Prozent in zehn Jahren

Nicht nur die Flügeltürer von Mercedes sind gute Wertanlagen. Auch Klassiker des italienischen Luxusautobauers Maserati sind heißbegehrt. Nur die Biturbos aus den 80er-Jahren (noch) nicht.
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Alte Maserati eignen sich als Wertanlagen: In den vergangenen zehn Jahren haben Klassiker der italienischen Traditionsmarke enorm an Wert gewonnen. Die höchste Wertsteigerung mit plus 422 Prozent erfuhr dabei das Cabrio des Oberklasse-Sportwagens 3500 GT, so die Marktbeobachter von Classic Analytics. Der von Ende der 1950er bis Mitte der 1960er Jahre von der Carrozzeria Vignale gebaute Spyder kostete vor zehn Jahren in gutem Zustand 69.000 Euro, heute steht er für 360.000 Euro in der Datenbank.

Aber auch in der geschlossenen Variante konnte der 3500 GT an Wert zulegen: Das Coupé stieg von 43.000 Euro im Jahr 2004 auf aktuell 129.000 Euro. Zu den begehrtesten Modellen gehört nach Expertenmeinung der nach einem Saharawind benannte Maserati Ghibli.

Der von 1966 bis 1972 gebaute Sportwagen galt als einer der schnellsten Straßensportwagen seiner Zeit. 2004 wurde ein Ghibli 4700 Coupé im Zustand 2 noch mit 43.500 Euro gelistet, heute beträgt sein Marktwert 99.500 Euro, was einer Steigerung von rund 130 Prozent entspricht – ein weiterer Wertzuwachs ist laut Classic Analytics zu erwarten.

Besonders wertvoll sind die Spyder-Versionen des Ghibli, von denen nur 125 Exemplare gebaut wurden. Für 749.000 kam ein Exemplar im Februar unter den Hammer, nach Angaben der Marktbeobachter der teuerste jemals verkaufte Maserati.

Günstig zu haben sind hingegen derzeit die von 1981 bis 1986 gebauten und damit gerade erst in die Kategorie Oldtimer fallenden Biturbos. Die Limousine ist in den letzten Jahren sogar im Marktwert gefallen. Aktuell bewertet Classic Analytics sie mit 8.900 Euro, guter Zustand vorausgesetzt.

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