Maybach-Projekt „Exelero“
Monster für das Marketing

jp FRANKFURT. Ein Luxusrennwagen von Maybach? Ein schwarzes Riesenprojektil im Brutalo-Design? Ein komplett neues Auto, nur um einen Reifen zu bewerben? Man muss in die Dreißiger Jahre zurückblicken, um das „Projekt Exelero“ zu begreifen, das die Nobelmarke Maybach und der Reifenhersteller Fulda gemeinsam auf die Breitreifen stellten. 1938 ließ Fulda ein spezielles Stromlinienfahrzeug auf Maybach-Basis bauen, um neuartige Autobahnreifen bei mehr als 200 km/h zu testen.

Nun, knapp 70 Jahre später, wiederholt sich das Spektakel. Fulda bringt in den kommenden Wochen die neue Breitreifen-Baureihe Carat Exelero auf den Markt. Um Aufmerksamkeit für die Hightech-Pneus zu erregen, wurde die Zusammenarbeit mit Maybach reaktiviert: Die Stuttgarter Edelschmiede entwickelte – gemeinsam mit Designstudenten der Fachhochschule Pforzheim und der italienischen Prototypen-Firma Stola – ein Brachialauto der Sonderklasse, den Maybach Exelero.



» Bildergalerie: Maybach Exelero



Jetzt wurde das pechschwarz lackierte Auto, ein 5,89 Meter langer Zweisitzer von rund 2,8 Tonnen Fahrgewicht, offiziell an Fulda übergeben. Doch zuvor jagte Rennfahrer Klaus Ludwig mit dem Auto, unter dessen riesiger Haube ein 6-Liter-V12-Motor mit zwei Turboladern und einer Leistung von 700 PS bebt, über die Hochgeschwindigkeitsstrecke im italienischen Nardo. Am Morgen des 1. Mai schossen Ludwig und der Exelero mit exakt 351,45 km/h durch die Lichtschranke. Damit hatten Auto und Reifen die Hochgeschwindigkeits-Prüfung bestanden. Was jetzt folgt, ist die Marketing-Kür für Reifen, die auf den ersten Blick nur eines sind: schwarz.

Quelle: News

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