Mehr als vier Quadratkilometer sollen Umweltzone werden
Dresden plant Fahrverbot für Stinker

Die Stadt Dresden will 4,2 Quadratkilometer ihres Gebiets für Fahrzeuge mit hohen Schadstoffwerten sperren. Die Umweltzone innerhalb der Neustadt solle zum 1. Januar 2008 ausgewiesen werden, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

HB DRESDEN. Der Abteilungsleiter für Verkehrsentwicklungsplanung, Matthias Mohaupt, verwies auf die am 1. März gültige neue Feinstaubplaketten-Verordnung, die die Einrichtung von Umweltzonen ermöglicht.

„Wir sehen uns gezwungen, eine solche Umweltzone einzurichten, weil alle anderen Maßnahmen zur Senkung von Feinstaub und Stickoxiden nicht ausreichend sind, um die Grenzwerte einzuhalten“, betonte Mohaupt. Ab Neujahr 2008 dürften Fahrzeuge mit einer Euronorm zwei oder schlechter die Umweltzone nicht mehr befahren. Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr sollen von dem Fahrverbot ausgenommen werden. Die endgültige Entscheidung über die Ausweisung der Umweltzone liegt beim Regierungspräsidium.

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