Mehrausgaben von 1 000 Euro
Ein teures Jahr für Pendler

Berufspendler haben 2007 für das Autofahren im Durchschnitt rund 1 000 Euro mehr ausgeben müssen als im vergangenen Jahr. Das ergaben Berechnungen des ADAC.

HB MÜNCHEN. Der Automobilclub hatte für BerechnungenPendler mit Durchschnittseinkommen und rund 30 Kilometern Entfernung zum Arbeitsplatz zugrundegelegt, wie ADAC-Sprecher Michael Ramstetter der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“ berichtete. Vor allem die Benzinpreis-Explosion im November sowie der Wegfall der Pendlerpauschale und der höhere Mehrwertsteuer-Satz haben demnach den Anstieg der Kosten beschleunigt. Im Gegenzug komme der Staat allein beim Sprit zu Mehreinnahmen von 300 Millionen Euro.

Der Automobilclub kündigte zugleich an, gegen die ab 1. Januar in einigen Großstädten geltenden verkehrsberuhigten Umweltzonen gerichtlich vorzugehen. „Wir prüfen in einigen Regionen – allen voran in Berlin – Musterprozesse für Anwohner mit älteren Fahrzeugen“, sagte Ramstetter. Zum Jahreswechsel werden zunächst in Berlin, Hannover und Köln sowie später in weiteren Städten verkehrsberuhigte Umweltzonen eingerichtet, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Der ADAC hält dies für nicht effektiv: „Die Plakettenverordnung mit ihren restriktiven Regelungen ist unverhältnismäßig und bedeutet zudem einen zu hohen Verwaltungsaufwand“, sagte der Sprecher.

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