Mercedes-Maybach S-Klasse
Exklusivität hat ihren Preis

Die Luxusmarke Maybach feiert ihr Comeback bei Mercedes. Zwei neue Modelle wollen schon bald Superreichen, Staatslenkern und Königen dienen. Diese müssen davor jedoch erstmal ordentlich investieren.
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Mercedes baut die S-Klasse-Familie aus: Nach der Oberklasselimousine in Standard- und Langformat sowie dem Coupé ergänzt nun die Luxus-Version Mercedes-Maybach das Angebot. Die zwei Modelle der Stuttgarter Sub-Marke kommen im Februar auf den Markt.

Das Achtzylinder-Biturbo-Aggregat im mindestens 134.050 Euro teuren Mercedes-Maybach S500 schöpft aus 4,7 Litern Hubraum 335 kW/455 PS. Im S600 übernimmt der auch in der Standard S-Klasse angebotene V12-Biturbo-Benziner mit 390 kW/530 PS aus sechs Litern Hubraum den Antrieb. Für das stärkste Maybach-Modell müssen 187.850 Euro investiert werden.

Mit rund 5,50 Metern Länge und einem Radstand von 3,40 Metern überragt das Flaggschiff der Stuttgarter die Standard-S-Klasse selbst in deren Langversion um 20 Zentimeter. Das Wachstum kommt in erster Linie der Beinfreiheit der Fond-Passagiere zugute.

Das Interieur ist noch einmal verfeinert. Optional sind Extras wie Klapptische zum Arbeiten, eine Sprachverstärkung für die Unterhaltung mit dem Chauffeur und auch Gurtschlossbringer oder Sitzkissenairbags erhältlich.

Mit dem Launch der neuen Modelle lassen die Stuttgarter eine totgeglaubte Marke wieder auferstehen. Maybachs Luxus-Tradition geht in die 1920er Jahre zurück, seit den 1960ern gehört die Marke zu Mercedes. Die einzigen Serienmodelle seitdem waren die 2002 auf den Markt gebrachten Luxuslimousinen Maybach 57 und 62. Der Name bezog sich auf die Fahrzeuglänge in Dezimetern - 5,70 und 6,20 Meter maßen die Luxusliner. Wegen mangelnden Erfolgs wurde die Produktion Ende 2012 eingestellt.

Komplett ist die Luxus-Familie bei Mercedes aber noch nicht. Neben einem Cabrio soll es künftig auch eine Pullman-Version für den Einsatz als Staatskarosse geben.

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